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Statistik: Zahl der Hochschulabsolventen bleibt konstant

Während sich insgesamt die Zahl der Hochschulabsolventen im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert hat, sinkt die Zahl der Studienabschlüsse in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen weiter.

Die Zahl der Hochschulabsolventen in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen sinkt weiter. Wie das Statitische Bundesamt berichtete, sank die Zahl der Abgänger im Studienbereich Physik im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent. In der Chemie gab es ein Minus von 5,9 Prozent, in der Elektrotechnik waren es 5,4 weniger und im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik 3,2 Prozent. Dagegen stieg die Zahl der Hochschulprüfungen in der Informatik erneut an und zwar auf 6.600 (plus 8,9 Prozent).

Männer ganz knapp in der Überzahl

Im vergangenen Jahr schlossen in Deutschland insgesamt 208.600 Studenten ein Hochschulstudium erfolgreich ab. Davon waren 98.100 - oder 47 Prozent - Frauen. Annähernd die Hälfte (92.200 oder 44 Prozent) der Absolventen erwarb ein Universitätsdiplom oder einen vergleichbaren akademischen Grad; knapp ein Drittel (65.900 oder 32 Prozent) ein Fachhochschuldiplom. Elf Prozent der Studierenden haben ein Lehramtsstudium, ebenso viele ein Promotionsstudium beendet. 3.100 (zwei Prozent) schlossen ein Bachelor- oder Masterstudium mit Erfolg ab.

Die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen hat sich 2002 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt kaum verändert, es gab ein Plus von 0,2 Prozent. Genau ein Drittel der Absolventen sind Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftler, Ingenieurwissenschaftler stellen einen Anteil von 17 Prozent, ebenso Sprach- und Kulturwissenschaftler. 14 Prozent haben Mathematik oder Naturwissenschaften studiert, in der Humanmedizin waren es neun Prozent.

Weniger als zehn Prozent Ausländer

Rund 93 Prozent oder 193.500 der Hochschulabsolventen waren Deutsche. Diese waren bei Abschluss des Erststudiums im Durchschnitt 28,0 Jahre alt und haben im Mittel 6,0 Jahre an einer Hochschule studiert (Gesamtstudienzeit). Die Studiendauer in dem Studiengang, in dem der Abschluss erworben wurde (Fachstudiendauer), betrug durchschnittlich 5,3 Jahre. Die Gesamtstudienzeit betrug bei den Universitäten 6,6 Jahre, bei den Fachhochschulen hingegen nur 5,2 Jahre.

DPA
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