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"UNICEF-Foto des Jahres 2017": Krieg, Flucht und Verzweiflung: Diese Bilder haben 2017 geprägt und bewegt

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) hat erneut das Foto des Jahres gekürt. Die Bilder, die 2017 geprägt haben, zeigen die Verstörung, die Krieg und Flucht in den Augen eines Kindes hinterlassen. 

UNICEF Siegerbild: Zahras Gesicht

Das Siegerbild: Zahras Gesicht

Der zweifache Pulitzer-Preisträger Muhammed Muheisen fotografierte die fünfjährige Zahra aus Syrien in einem Flüchtlingslager in einem Vorort von Mafraq in Jordanien. Zahras Eltern sind mit ihr und sieben weiteren Kindern 2015 vor dem Krieg geflohen. Seither leben sie in einem Zelt. 

"Die Augen von Kindern sagen die Wahrheit", erklärt Elke Büdenbender Schirmherrin von UNICEF Deutschland bei der Preisverleihung in Berlin. Im Jahr 2017 wurde daher Zahras Gesicht das Siegerbild des renommierten Fotowettbewerbs. "Das Foto der kleinen Zahra erzählt uns eindringlich von dem Schrecken und der Trostlosigkeit, die sie in ihrem jungen Leben bereits erleben musste."Das UNICEF-Foto des Jahres 2017 sei "ein Appell an uns", ergänzt Vorstandsmitglied Peter Matthias Gaede. Wir dürfen nicht unberührt bleiben, vom Schicksal jener Kinder, die der Gewalterfahrung von Krieg, Flucht und Entwurzelung ausgesetzt sind."

Das "UNICEF-Foto des Jahres" für herausragenden Fotojournalismus

Der internationale Fotowettbewerb "UNICEF-Foto des Jahres" wurde im Jahr 2000 von UNICEF Deutschland ins Leben gerufen. Seither werden jedes Jahr Bilder und Reportagen von professioneller Fotojournalisten prämiert, die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern auf herausragende Weise dokumentierten. 

Dies ist dem zweifachen Pulitzer-Preisträger Muhammed Muheisen gelungen, der die fünfjährige Zahra aus Syrien in einem Flüchtlingslager in einem Vorort von Mafraq in Jordanien fotografiert hat. In ihren Augen fand er die geschundene Kindheit einer ganzen Generation syrischer Kinder vor, die durch Krieg gezeichnet sind. Es ist nicht das einzige Bild, das 2017 bewegt und geprägt hat.

Der stern zeigt die drei Preisträger und ehrenvollen Erwähnungen der Jury des "UNICEF-Foto des Jahres 2017".

fs
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?