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Restaurant rettet Krustentier: Dieser 132-jährige Hummer sollte verspeist werden – doch er hatte Glück

Ein Gast bot 1000 Dollar für den 132-jährigen Hummer Louie. Doch der Restaurantbesitzer konnte das lieb gewonnene Krustentier nicht verkaufen. Er hatte eine bessere Idee.

Hummer

132 Jahre alt, 11 Kilo schwer: Louie the Lobster bleibt vorm Kochtopf verschont, sein Besitzer hatte eine bessere Idee

Seit 20 Jahren lebt "Louie the Lobster" in "Peter's Clam Bar" im amerikanischen Hempstead, nur unweit von New York City entfernt. Für Butch Yamali, Inhaber des Meeresfrüchte-Restaurants, ist Louie wie ein Haustier. "Louie ist hier seit 20 Jahren gewesen", erzählt er der New York Post. "Er sieht so aus, als wäre er bereit zu gehen."

Knapp 11 Kilo bringt "Louie the Lobster" auf die Waage. Sein Alter wird auf 132 Jahre geschätzt. Er gilt als einer der ältesten Hummer, der in Gefangenschaft lebt. Louie fehlt links eine Schere, er war bereits im Restaurant als Butch Yamali die Peter's Clam Bar vor vier Jahren übernahm.


Louie the Lobster wie ein Haustier

Kürzlich bot ein Gast 1000 US-Dollar für das Krustentier. Er wollte Louie zuhause als ein besonderes Essen zubereiten. Yamali erinnert sich, dass der Kunde mit ihm handeln wollte. Aber der Restaurantbesitzer konnte Louie nicht verkaufen, er sei wie ein Haustier für ihn. Butch Yamali hatte eine bessere Idee: Er wollte Louie stattdessen die Freiheit schenken.

Anstatt dass "Louie the Lobster" im Kochtopf landete, wurde er - mithilfe des Bürgermeisters von Hempstead - in den Ozean entlassen. Die Hoffnung ist groß, dass er Freunde findet und glücklich bis an sein Lebensende lebt.

Louie ist übrigens nicht der erste Hummer, der für Schlagzeilen sorgte. Auch "Larry the Lobster" aus Florida erlebte ein ähnliches Schicksal. Leider mit einem tragischen Ende. Er war 110 Jahre alt, wog 7,5 Kilo und sollte im Kochtopf des "Tin Fish Restaurants" in Sunrise, Florida, in den USA landen.

Tierschützer waren aber sofort alarmiert, kauften dem Restaurant den Hummer ab und wollten ihn im "Maine Department of Marine Resources" unterbringen. Dort ist er aber nie lebend angekommen. "Larry the Lobster" starb während des Transports. Er wurde vermutlich nicht artgerecht für den Transport vorbereitet. Als er in der Meeresschutz-Einrichtung ankam, waren die Kühlakkus zerbrochen. 

Man kann nur hoffen, dass es Louie besser ergehen wird. Im offenen Meer ist er bereits.

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