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stern-Rezept: Sizilianischer Pastagratin: So geht Foodpairing

Geschmäcker und Aromen zu vermählen, das ist eigentlich eine Sache für Sterne-Köche. Doch mit dem "Geschmacksthesaurus" der Autorin Niki Segnit kann auch der Hobbykoch Ungewohntes ausprobieren.

Von Bert Gamerschlag

Bei diesem Pasta-Gratin treffen salzige Sardellen auf süße Sultaninen und Zwiebeln. Klingt seltsam, schmeckt aber genial!

Bei diesem Pasta-Gratin treffen salzige Sardellen auf süße Sultaninen und Zwiebeln. Klingt seltsam, schmeckt aber genial!

Häufig ist Food pairing ein Phänomen der feinen Restaurants, wo die Ergebnisse mit viel Chichi zelebriert werden. Doch schon in benachbarten Ländern lassen sich Traditionsgerichte entdecken, die für einen gewöhnlichen Mitteleuropäer den Tatbestand des Food pairing sofort erfüllen. Bei folgendem Pasta-Gratin aus Italien treffen salzige Sardellen auf süße Sultaninen und Zwiebeln. Klingt seltsam, schmeckt aber genial!

Sizilianischer Pastagratin

Zutaten

  • 2 EL Sultaninen
  • etwas Apfelsaft
  • 3 Gemüsezwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 6–7 Sardellen
  • „Bigoli“ Vollkorn-Spaghetti (oder Makkaroni Buitoni 75)
  • Salz
  • 100 g Parmesan, gehobelt
  • 3–5 Zweige Petersilie, gehackt

Zubereitung

Die Sultaninen knapp mit Apfelsaft bedecken und kurz aufkochen, dann beiseite stellen und sich vollsaugen lassen.

Die Gemüsezwiebeln in dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne in 2 EL Olivenöl für ca. 20 Minuten dünsten; sie sollen keine Farbe annehmen. Nach 10 Minuten die Sardellen und die Sultaninen unterheben; die Sardellen schmelzen zwischen den Zwiebeln.

Inzwischen die Makkaroni in reichlich Salzwasser nach Packungsangaben al dente kochen. Den Backofen auf 200 Grad erhitzen.

Die Pasta abgießen und in eine Gratinform geben. Die Zwiebelmasse darüber verteilen und locker unterheben. Das Gratin mit dem Parmesan bestreuen und auf der mittleren Einschubleiste im Ofen überbacken. Das Gratin mit Petersilie bestreut servieren.

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