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gemuese: Ananascurry mit Spinat

Den Spinat putzen und waschen. Die Blätter grob hacken. Die Ananas schälen, in fingerdicke Scheiben teilen und die Scheiben in Würfel schneiden

FÜR VIER PERSONEN

200 g frischer Spinat; 1 kleine Ananas (ca. 600 g); 1 große Zwiebel; 1 große Tomate; 7 EL Öl; 1 TL gemahlener Kreuzkümmel; 1 TL gemahlener Koriander; 1 TL Gelbwurz; 1/4 TL Chilipulver; 1 TL Salz; 1 TL Zucker

Zubereitung

1. Den Spinat putzen und waschen. Die Blätter grob hacken. Die Ananas schälen, in fingerdicke Scheiben teilen und die Scheiben in Würfel schneiden. Dabei den Strunk aus der Mitte entfernen. Die Zwiebel pellen und in feine Ringe schneiden. Die Tomate 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, anschließend abschrecken, häuten und grob würfeln. Den Stielansatz dabei herausschneiden.

2. Das Öl bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin goldbraun anbraten. Alle Gewürze außer Salz und Zucker darüber streuen und 1-2 Minuten mitbraten.

3. Ananas- und Tomatenwürfel, Salz und Zucker zu den Zwiebelringen geben und unter Rühren ca. 5 Minuten schmoren. Den Spinat darunter mischen und das Curry zugedeckt bei mittlerer bis schwacher Hitze 3-4 Minuten garen, bis der Spinat zusammengefallen und intensiv grün ist. Dazu schmeckt Basmati-Reis.

Tipps: Die Gewürze sollten wie im Rezept angegeben gemessen und gemischt sein, dann sind die Aromen ausgeglichen.

Reife Ananasfrüchte erkennt man am intensiven Duft. Die Farbe der Frucht spielt hingegen keine Rolle; grünschalige Ananas eignet sich sogar besonders gut für Curry. Besonders Exemplare aus Thailand haben die ausgewogene Mischung von Süße und Fruchtsäure, die zu herzhaften Gerichten passt.

Curry ist eigentlich kein echtes Gewürz, sondern eine Gewürzmischung, deren Zusammensetzung in Indien von Köchin zu Köchin variiert. Auch das mit solch einer Mischung, gewürzte Gericht wird in Asien Curry genannt. Fertig zu kaufende Currymischungen, wie wir sie kennen, sind eine Erfindung britischer Kolonialbeamter und Kaufleute, die auch in der Heimat auf den Geschmack Indiens nicht verzichten wollten.

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