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Marktcheck im "SWR": Golden Toast gegen No-Name-Toast: Muss es immer das Markenprodukt sein?

Toastbrot ist eigentlich nichts anderes, als Weißbrot in Scheiben praktisch verpackt. Aber gibt es wirklich Unterschiede in Qualität und Geschmack? Der "SWR" hat den Test gemacht.

Toast

Discounter oder Markenprodukt: Welcher Toast ist besser?

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Spätestens als das Sandwicheisen in deutschen Haushalten en vogue wurde, gab es für Toastliebhaber kein Halten mehr in der Küche. Der Toast wurde munter mit Käse und Schinken belegt, für diejenigen, die es exotischer mochten, kam noch eine Scheibe Ananas darauf. Toast gibt es praktisch abgepackt und in Scheiben geschnitten im Supermarkt und im Discounter. Aber gibt es bei den Anbietern geschmackliche und auch qualitative Unterschiede? Die -Verbrauchersendung "Marktcheck" ist dieser Frage nachgegangen.

Im Test: Buttertoast von Aldi, Lidl sowie Eigenmarken von Rewe und Edeka. Alle 500-Gramm-Packungen kosten nur 59 Cent. Ein richtiges Schnäppchen. Sie treten gegen den Golden Toast an: Das Markenprodukt ist deutlich teurer und kostet 1,19 Euro. Lohnt sich der Aufpreis?

Im Labortest wurden die Brote auf Keime und auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln getestet. Nachgewiesen konnten diese wenn nur in geringen Mengen. 

Geschmacklich liegt ganz klar das Markenprodukt Golden Toast vorn. Zumindest ungetoastet. Das findet der "SWR" in einem Blindtest in der Fußgängerzone heraus. Lidl liegt hinten. Getoastet aber überzeugt das Toastbrot der Edeka-Eigenmarke "Gut und Günstig". Verlierer im getoasteten Zustand ist überraschenderweise der Golden Toast. Aus geschmacklicher Sicht also lohnt sich das teurere Produkt nicht. 

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1910  Die wohlhabendste Gesellschaftsschicht wollte vor allem eins: frisch geschossenes Wild. Und zwar so vielfältig wie nur möglich. So kamen auf die Teller der oberen Schicht Reh, Wildschwein und Hirsch. In Deutschland aß man vor allem Kartoffeln, Milchsuppen und Gemüse aus dem Garten.

1910

Die wohlhabendste Gesellschaftsschicht wollte vor allem eins: frisch geschossenes Wild. Und zwar so vielfältig wie nur möglich. So kamen auf die Teller der oberen Schicht Reh, Wildschwein und Hirsch. In Deutschland aß man vor allem Kartoffeln, Milchsuppen und Gemüse aus dem Garten.

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Preis entscheidet nicht über Qualität

Woher kommt aber der große Preisunterschied zwischen dem und den Discounter-Toastbroten? Mit der Qualität habe das in der Regel wenig zu tun, erklärt Susanne Umbach von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Es sind Punkte wie aufwendige Warenpräsentationen oder Marketing- und Werbeaktionen, die die Kosten in die Höhe treiben und damit auch den Endpreis", so Umbach. "Beim Toastbrot ist es ja ohnehin so, dass die Zutaten sehr überschaubar sind, die Rezepturen sind vergleichbar, das heißt die Hersteller können da gar nicht viel dran schrauben, um Kosten zu sparen."

 Konfrontiert mit dieser Aussage äußert sich der Hersteller von Golden Toast in Marketingmanier: Der Golden Toast sei besonders, weil er durch seinen feinbuttrigen Geschmack und seinen unwiderstehlichen Duft überzeuge. Den höheren Preis rechtfertigt diese Beschreibung dennoch nicht. Es gilt: Teurer bedeutet nicht automatisch bessere Qualität.

Die ganze Sendung können Sie hier sehen!