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Gutes aus dem Küchengarten: Die Zahlen sprachen für sich, im Gartenjahr 2014

In den letzten Februartagen des Jahres 2013 zog ich in diesen kleinen Bungalow in einer österreichischen Bezirksstadt. Ich hab mir den Platz nicht ausgesucht. Er hat mich gefunden. Und zwar über die Zeitung. Ich erhielt einen Anruf auf mein Inserat, da ich eine Wohnung in der Nähe meines damaligen Arbeitsplatzes suchte. Der Anrufer meinte: "Hör zu, ich hab einen Bungalow für dich. In diesen ziehst du ein."

Damals wimmelte ich am Telefon ab und versuchte zu erklären, dass ich eine Wohnung suchte. Drei Stunden später stand ich im Bungalow in der Küche, sah mich selbst darin frühstücken und wusste: das passt. Meine Vermieter sagten mir zu, ich könne auch den Garten mit benützen, und vor dem Haus, südseitig, eigene Beete anlegen. Bilder waren sofort da. Töpfe, Tröge und ein wenig umstechen entlang des Zaunes, viele Tomaten, Zucchini und Salate sollten hier wachsen. Meine Gartenvision fühlte sich genau richtig an.

So sah mein kleines Gartenstück im März 2013 aus. Hier durfte ich mich entfalten.

In diesem ersten Jahr hatte ich schon eine ansehnliche "Plantage" hervorgebracht. Doch ein Jahr später, im Februar 2014, juckte es in meinen Fingern. Die selbst gezogenen Tomatensamen wollten gesetzt werden. Also musste alles zur Aussaat herhalten, was Erde in sich aufnehmen konnte. Joghurtbecher, kleine Töpfe, Eierkartons. In diese säte ich meine eigenen Samen. Die gingen dann auch üppig auf und bis Ende März saß ich in einem Pflanzenwald. Die Fensterbänke im Haus waren dicht mit Töpfen verstellt. Und aufgrund des milden Winters konnte ich schon Anfang März eine kleine Hügelkultur im Garten draußen anlegen. Eine erste Ernte im April war damit in Aussicht gestellt.

Dann kam stern.de dazu und plötzlich hatte ich ein Blog zu bedienen. Dieses Blog übers Küchengarteln. Jetzt schrieb ich also auch noch über das, was mich bereichern sollte. Nämlich das Gemüse aus meinem eigenen Garten.

Küchengarten-Kultur aus den Vorjahren. Töpfe, Kisten, Säcke,... wo Erde reinpasste, konnte auch Gemüse gesetzt werden.

Schon in früheren Jahren zog ich Tomaten, andere Gemüse und Kräuter. Auch während meiner Studienzeit pflanzte ich Kräuter und Blumen in großen Trögen auf dem Balkon unserer WG-Wohnung. Dieses Jahr begann ich aber aufzuschreiben, was ich wann erntete und brachte eine Struktur in mein Gartensystem. Ich begann eine Statistik über meine Erfolge im Küchengarten zu führen.

Wenn alles abgewogen wird, was aus dem Küchengarten in die Küche findet, dann beginnt man sich auch für Erträge zu interessieren. Dazu gibt es einen Richtwert. Von einem Quadratmeter Garten könne man rund 2 Kilogramm Gemüse ernten. Gleichzeitig wusste ich aber von einer Permakultur in Südkalifornien. Die Familie, welche ihr Einkommen und ihre Selbstversorgung mit diesem Permakulturgarten bestreitet, rechnet völlig andere Zahlen vor. Dort rechnet man mit rund sieben Kilogramm Gemüse je Quadratmeter Garten. Und diesen kalifornischen Richtwert nahm ich mir nun selbst zum Ziel. Mitten in Österreich, in einem alpinen Tal.

Ich berechnete über den Daumen gepeilt sechs Quadratmeter Erde in Töpfen, auf kleiner Hügelkultur und in Trögen bei einer insgesamten Gartenfläche von rund zwölf Quadratmeter. Hier wollte ich in diesem Jahr zeigen, dass man sieben Kilogramm Gemüse von der Gesamtfläche ernten kann.

Meine Aufzeichnungen ließen mich am Ende dieses Jahres staunen. Ich hatte 48 Kilogramm (!) in diesem doch sehr kühlen und nassen Jahr zwischen April und Anfang Dezember geerntet. Jetzt noch zu Weihnachten gab es Kresse und Radieschen aus dem mit Folie und Vlies geschützen Hochbeet, einer alten Reisetruhe.

Trotz der kühlen Wochen, Fülle macht sich breit. Foto: Wohofsky-Images

Im Schnitt erntete ich vier Kilogramm Gemüse und Pflückobst in meinem 12-Quadratmeter Küchengarten (8 Kilogramm sind es auf die reine Erdfläche umgerechnet). Wären der August und Juli wärmer gewesen, hätte ich bestimmt an der sieben Kilogramm Marke gekratzt. Mir waren nämlich wegen des nasskalten Wetters Salate und Gemüse wie Kohlrabi und Brokkoli ausgefallen. Die Tomaten- und Zucchiniernte begann erst Ende August, einen guten Monat zu spät.

Zusätzlich zu dieser Gemüseernte konnte ich sieben Polsterbezüge mit getrockneten Kräutern füllen. Ein großer Teil von diesen wurde aus meinem Garten geerntet, rund ein Viertel davon sind Wildkräuter aus dem Wald.

Ein sensationeller Ertrag war das. Ich hätte nicht daran geglaubt, wären da nicht meine peniblen Aufzeichnungen, die klare Tatsachen liefern.

Der Trick hinter diesem gärtnerischen Erfolg ist eine ausgeklügelte Mischkultur, die jeden Flecken Erde nützt. Und die auch die Wuchsformen intelligent kombiniert – also horizontale und vertikale Ebene miteinander verbindet.

Je mehr man gemischt anbaut, umso mehr Ertrag. Unter diesem Motto stand mein bisher intensivstes Küchengarten-Jahr. Diese Intensität als Mischkultur war auch für mich eine Premiere.

Und weil wir gerade bei den Zahlen sind: monatlich blieben mir zwischen 30 und 70 Euro im Geldbörserl. Die Investition von rund 100 Euro war also bis Juli herinnen.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Angelika Wohofsky
    Angelika Wohofsky