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Kampf gegen Coronavirus: Lieferando ändert Auslieferung: Was jetzt bei Bestellungen neu ist

Das Coronavirus macht auch nicht vor Essensauslieferungen halt. Um die Ansteckung von Kurieren einzudämmen, trifft Lieferando jetzt erste Maßnahmen.

Lieferando

Lieferando-Kuriere stellen Essen zukünftig an der Wohnungstür ab - ohne physischen Kontakt zum Kunden

Picture Alliance

Wer wegen des Coronavirus und der Angst vor Ansteckung aus dem Home Office arbeitet, hatte es bisher gut: Essen lässt sich - zumindest in den größeren Städten - wunderbar in die Wohnung liefen. Aber was ist eigentlich mit den Kurieren? Wie schützen die sich vor Ansteckung?

Der Bringdienst Lieferando will daher ab sofort Lieferungen anbieten, die ohne physischen Kontakt mit dem Kunden auskommen. Diese neue Maßnahme gelte für alle Restaurants auf der Plattform und solle in ganz Europa in Kraft treten, teilte die Lieferando-Mutter Takeaway mit. Lieferando bietet Verbrauchern über die Plattform die Lieferung von Essen aus Restaurants an.

Die Kuriere sind demnach angewiesen, zwar beim Kunden zu klingeln und die Lieferung vor der Tür abzustellen, ein Kontakt mit dem Kunden soll jedoch nicht mehr stattfinden. 

Essen gibt's jetzt vor der Tür

Das Unternehmen betonte außerdem, dass alle Mitarbeiter und Fahrer in den vergangenen Wochen Gesundheits- und Sicherheitsunterweisungen erhalten haben. Zudem werde auch Hygieneausrüstung, wie etwa antibakterielles Handdesinfektionsmittel, an die Lieferanten verteilt.

Wenn Restaurants ihre Öffnungszeiten anpassen und im schlimmsten Fall schließen müssen, wird es noch problematischer. Folglich werden dann auch die Essensbestellungen weniger: "Was viele noch nicht begriffen haben ist: Heute sind es die Restaurants und Hotels, die schließen müssen, morgen alle vom Gastgewerbe und Tourismus abhängigen Zulieferer und Dienstleister", sagt Thomas Geppert, Geschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga. "Das Gastgewerbe ist einer der wichtigsten regionalen Wirtschaftsmotoren, es ist Grundvoraussetzung für den Tourismus. Brechen hier die Betriebe weg, wird es alle darauf aufbauenden Unternehmen nicht mehr geben."

Lesen Sie hier: Corona und die Gastronomie - wie die Restaurants mit der Krise umgehen


dsw / mit AFP
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