Restaurant-Tipp "Do muasst oanfach sündigen"


Wer kalorienbewusst isst, hat's im Taxhof schwer. In dem Pinzgauer Gasthof wird deftige Kost serviert - und "a Nouchspeis" muss auch sein.

Über 1000 Meter hoch oben im österreichischen Pinzgau gelegen, ist der Taxhof von außen wie innen eine Augenweide. Der Blick von der Sonnenterrasse geht weit in die Berge des Nationalparks Hohe Tauern, die Stuben sind angenehm schlicht und fernab jeden Alpenkitsches, aber authentisch eingerichtet und sehr behaglich und gemütlich. Das prachtvolle Bauernhaus mit Glockenturm ist über 500 Jahre alt und seit 1687 in Familienbesitz. Die Gäste können neben der heimeligen Stube mit Kachelofen auch in der ehemaligen Rauchküche Platz nehmen, unter deren schwarzem Gewölbe jahrhundertelang Speckseiten, Würste und Schinken geräuchert und gelagert wurden.

"Taxhof", Familie Unterberger,A-5671 Bruck an der Großglocknerstraße,Telefon: +43(0)6545/62 61,Fax: 626 16, www.taxhof.at,E-Mail: taxhof@sbg.atGeöffnet: Di.-So. ab 16 Uhr im Sommer,im Winter Mi.-So. ab 17 Uhr.Geschlossen: 3 Wochen nach Ostern und 3 Wochen im November

Der ökologisch betriebene Bauernhof der Familie Unterberger sorgt stets für frische Zufuhr von Fleisch aus artgerechter Haltung, Gemüse und Obst. Berta Unterberger kocht naturbelassen und original pinzgauerisch: Speckbrot, Rindfleischsulze, Breznsupp', gefüllte Erdäpfelknödeln mit Kraut oder Hirschschnitzel mit Moosbeeren. Darüber hinaus bietet die Tageskarte Spezialitäten von Lamm, Rind oder Schwein wie saftig-knusprige Spanferkelhaxen mit Stöckelkraut. Wer sich nicht entscheiden kann, sollte sich ruhig einlassen auf "Bertas Überraschungsmenü": "Woas ma grot eifoit" ist immer originell und echt lecker. Und dann die "Nouchspeisen"! Von Kaiserschmarren über Palatschinken bis Topfenknödel und vieles mehr: "Do muasst oanfach sündigen", steht auf der Karte - dem kann man nur zustimmen. Der Weinkeller ist mit überwiegend österreichischen Spitzenqualitäten bestens bestückt.

Wohnen kann man im Taxhof auch - die mit nostalgischen Möbeln eingerichteten gemütlichen Zimmer bieten jeden Komfort. Familien können den restaurierten und liebevoll eingerichteten Getreidekasten aus dem Jahr 1675 mieten, ein Ferienhäuschen in biologischer Bauweise mit reichlich Platz. So lassen sich auch größere Feste herrlich feiern.

Cornelia Haller-Zingerling print

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