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Verstehen Sie die Speisekarte?: Amuse bouche, Piri-Piri-Sauce? Hä? Angeberwissen für Restaurantbesucher

Sie gehen gern auswärts essen, aber scheitern in manchen Restaurants an der Speisekarte? Amuse bouche, en brodo oder Piri-Piri-Sauce sind Ihnen zwar ein Begriff, aber Sie wissen nicht, was es bedeutet? Wir füttern Sie mit Wissen.

Terrine  Terrine bezeichnet im Französischen eigentlich eine Suppenschüssel. Davon abgeleitet ist aber auch ein Gericht: die Terrine – eine Variante der Pastete ohne Teig.

Terrine

Terrine bezeichnet im Französischen eigentlich eine Suppenschüssel. Davon abgeleitet ist aber auch ein Gericht: die Terrine – eine Variante der Pastete ohne Teig.

Ein italienisches Abendessen (cena) besteht aus einer Reihe von Menüabfolgen: antipasto, primo piatto, secondo piatto, dolce. Doch wissen Sie eigentlich, was sich hinter den Begrifflichkeiten verbirgt? Den Anfang macht ein antipasto (die Vorspeise), gefolgt vom primo piatto, das meist ein Nudel- oder Reisgericht ist. Das secondo piatto ist meist Fleisch oder Fisch mit Gemüse oder Salat. Den Abschluss krönt ein süßliches dolce, wie der Name schon verrät, und ein caffé, ein italienischer Espresso.

Diese Begriffe sind leicht erklärt, aber in Speisekarten weltweit verbergen sich noch weitere Fachbegriffe, die man vielleicht vom Namen her kennt, aber keine Ahnung hat, was sie bedeuten.

Was ist eigentlich Piri-Piri-Sauce?

Piri-Piri-Sauce beispielsweise ist so ein Fall. Meist wird es in Kantinen als Hühnchen Piri Piri angeboten. Auf dem Teller liegt dann eine gebratene Hühnchenbrust in einer roten Sauce – die Piri-Piri-Sauce. Aber wobei handelt es sich bei dieser eigentlich genau? Piri Piri sind afrikanische Vogelaugen-Chilis. Die Sauce wird daher auf Basis dieser Chilis zubereitet. Sie stammt aus Portugal und wird vor allem zum Marinieren von Hühnchen oder Gemüse verwendet. Vor allem in den ehemals portugiesisch kolonialisierten afrikanischen Ländern wie Angola, Namibia und Südafrika kommt die scharfe Würzsauce zum Einsatz. Die Sauce wird aus Chilis, Zitronenabrieb, Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Lorbeer, Paprika, Piment, Basilikum, Oregano und Estragon zubereitet.

Das gleiche gilt bei Ceviche. Seit der Food-Trend aus Peru über New York und London auch auf unseren Speisekarten gelandet ist, reißen sich die Gäste um das erfrischende Gericht. Was es ist? Ceviche ist eigentlich nichts anderes als roh-marinierter Fisch in Limettensaft. Für ein klassisches Ceviche wird immer Fisch mit festem weißem Fleisch verwendet, mit Limettensaft mariniert und mit roten Zwiebeln, Chili und Koriander abgeschmeckt. Hier geht's zum Rezept!

Was sich hinter Terrine, Semifreddo und Pavlova verbirgt, erfahren Sie in folgender Bilderstrecke!

dsw
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