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Illegal mit CO aufgespritzt: Skandal um gepimpten Thunfisch – wie aus Gammel-Sushi wieder frisches Sushi wird

Sushi lebt von der Qualität des Fischs. Was aber tun, wenn der nicht mehr gut ist? In asiatischen Ländern wird auch mal zu Hilfsmitteln gegriffen, wie ein Video beweist. 

Aus alt mach neu? Filmaufnahmen aus einer Fischverarbeitungsfabrik 

Aus alt mach neu? Filmaufnahmen aus einer Fischverarbeitungsfabrik 

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Ist das Fleisch oder das Fischfilet bereits gräulich, kennt die Lebensmittelindustrie einen Trick: Sie setzt Kohlenmonoxid (CO) ein. Ein farb-, geschmack- und geruchloses Gas, das dafür sorgt, dass die rote Farbe im Fleisch erhalten bleibt. Beispielsweise bei frischem Fleisch oder Thunfisch, die im Supermarkt, aber auch in Restaurants verkauft und angeboten werden. In Europa ist dieses Verfahren nicht zugelassen.

Auch in Australien nicht. Es gibt aber Beweise, wie die "Daily Mail"berichtet, dass in Down Under Thunfisch angeboten wird, der bereits Monate alt sein soll. Für Zulieferer, die in Australien Fisch anbieten, ist es illegal, die Farbe des Thunfischs mit Kohlenmonoxid zu verändern. Das steht unter dem "Australia New Zealand Food Standards Code". Laut der Abteilung für Landwirtschaft und Wasserressourcen soll gegen diesen Code verstoßen worden sein. Ein Youtube-Video zeigt, wie ein graues Stück Thunfisch wieder frisch gemacht wird. Es stammt aus einer vietnamesischen Firma.

Wird Thunfisch aufgepimpt? 

Bereits 2016 hat die australische Behörde einen Hinweis bekommen, dass vor allem bei Thunfisch, der auf den Tellern ihrer Bevölkerung landet, behandelt worden sein könnte. Kohlenstoffmonoxid ist dabei nicht illegal, wenn es als Verarbeitungshilfsmittel beispielsweise beim Räuchern eingesetzt wird. Es darf aber nicht dafür benutzt werden, die Farbe des Fischfleischs zu verändern.

Die Aufnahmen des Videos aus der vietnamesischen Fischverarbeitung zeigen aber ganz deutlich, dass das Fleisch mit Nadelstichen behandelt wird. Es kommt erst grau in die Maschinen rein, und leuchtend rot aus dem anderen Ende wieder heraus. Ob dieser Fisch in Australien verkauft wurde, ist nicht bekannt. Es zeigt ausschließlich die Praxis.  

Bei der roten Farbe im Thunfischfleisch sowie auch beispielsweise im Rindfleisch handelt es sich übrigens nicht um Blut. Die Flüssigkeit, die austritt, ist ein Protein.

+++ Lesen Sie hier mehr dazu: Das Blut im Steak ist nicht das, was wir alle denken +++

Fisch in Pfanne




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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.