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Gut zu wissen Warum drei warme Mahlzeiten pro Tag gar nicht schlecht sind

Drei Mal am Tag warm essen? Warum eigentlich nicht. 
Drei Mal am Tag warm essen? Warum eigentlich nicht. 
© Getty Images
Zum Frühstück ein Porridge, mittags eine warme Mahlzeit und abends ein Teller Nudeln. Spricht eigentlich etwas dagegen, drei Mal pro Tag warm zu essen?

Die Vietnamesen schlürfen zum Frühstück eine heiße Rinderbrühe mit Reisnudeln, dünnen Scheiben Rindfleisch, gern auch mit Zwiebeln, Koriander, Chilis, sowie in manchen Regionen mit Limettensaft und Fischsauce. In anderen asiatischen Ländern ist die Schüssel Reis zu jeder Mahlzeit obligatorisch.

Hierzulande gibt es eine Scheibe Brot oder ein Müsli zum Frühstück, mittags hat der Deutsche es gern warm und abends geht auch mal ein Salat oder schlichtweg Abendbrot. Aber spricht eigentlich etwas dagegen, drei warme Mahlzeiten pro Tag zu essen?

Die Antwort darauf ist ziemlich leicht. Es spielt gar keine Rolle, ob das Essen warm oder kalt ist, solange der Körper die richtigen Nährstoffe in der richtigen Menge bekommt. Denn das Essen kühlt im Magen sowieso auf Körpertemperatur ab. Zudem nimmt man vor allem zu, wenn mehr Energie zugeführt wird, als der Körper benötigt. Darüber sind sich Ernährungswissenschaftler einig. 

Bei manchen Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und Kartoffeln ist es sowieso ratsam, diese gekocht oder gebraten zu essen, weil sie im Rohzustand nicht genießbar sind - oder aus hygienischen Gründen erhitzt werden müssen.

Dreimal warm essen? Warum nicht!

Dass man drei warme Mahlzeiten mit gutem Gewissen essen darf, ist somit ganz klar gegeben. Wer also seinen Morgen mit einem warmen Porridge starten möchte, mittags eine Suppe genießen und zum Abendessen einen Teller Nudeln essen möchte, kann dies getrost tun.

Eine ganz andere Frage stellt sich, ob es überhaupt drei Mahlzeiten am Tag sein müssen. Nicht ohne Grund ist Intervallfasten gerade sehr en vogue. Das bedeutet, man verzichtet freiwillig für eine bestimmte Zeit auf Nahrung. Bei der 16:8-Methode (Acht-Stunden-Diät) beschränkt man das Essen auf einem Zeitraum von acht Stunden täglich. (Lesen Sie mehr dazu hier!)

Das wirkt sich laut Studien positiv auf den Stoffwechsel aus. Auch Eckart von Hirschhausen bestätigt, dass der Körper bei einer normalen Diät die Energiezufuhr senke, der Grundumsatz aber niedrig bleibt, wenn die Diät beendet ist. "Anders beim Fasten: Bekommt der Körper nicht auf Dauer zu wenig, sondern vorübergehend gar keine Nahrung, schaltet er auf Fettverbrennung um", so Eckart von Hirschhausen.

Man sollte sich deshalb keine Gedanken darüber machen, ob man drei warme Mahlzeiten essen darf, sondern eher, ob man zwischendurch einfach mal fastet.

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