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Veganer Milchersatz aus den USA: Erbsenmilch - ist das die beste Alternative zu Kuhmilch?

Der vegane Milchersatz ist glutenfrei und laktosefrei und bereits in den USA ein absoluter Hit. Erste Unternehmen wagen sich auch hier mit dem Pflanzendrink auf den Markt. Taugt der denn etwas?

Erbsenmilch

Aus gelben Spalterbsen wird Erbsenprotein für den Milchersatz gewonnen

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Die Herstellung von einem Liter Kuhmilch produziert etwa genauso viel Kohlendioxid wie die Verbrennung von einem Liter Benzin. Eine nicht allzu gute Ökobilanz. Und ein Grund dafür, warum immer mehr Menschen auf Pflanzenmilch umsteigen. Aber ist die wirklich besser?

Der Absatz der Kuhmilch-Alternativen wächst von Jahr zu Jahr. Das liegt unter anderem daran, dass sich der Lifestyle der Menschen ändert. Immer mehr ernähren sich vegan oder vegetarisch, oder legen bewusst wert darauf, weniger Tierprodukte wie etwa Kuhmilch zu konsumieren. Jetzt kommt eine neue Alternative auf den Markt: Erbsenmilch.

Vor etwa zwei Jahren wurde der Pflanzendrink erstmals auf den US-amerikanischen Markt eingeführt, dort wurde sie in der Supermarktkette Whole Foods gelistet und fand reißenden Absatz. Dem amerikanischen Start-up Ripple ist es gelungen, eine Milchalternative herzustellen, die rein pflanzlich und somit laktosefrei, aber auch soja- und glutenfrei ist. Zudem kommt sie ohne Nüsse aus, was den Pflanzendrink vor allem für Allergiker attraktiv macht. Die Erbsenmilch schlug ein.

Gut zu wissen: Diese Pflanzendrinks gibt es als Alternative zur Kuhmilch – nicht immer sind sie die bessere Wahl
Sojamilch  Vor allem Amerikaner und auch Europäer trinken Sojamilch am liebsten. Marktführer Alpro verwendet Soja aus Kanada und Europa und versucht nach eigenen Angaben darauf zu achten, dass der Anbau so nachhaltig wie möglich ist und so wenig Pflanzenschutzmittel wie möglich verwendet wird. Deren Bio-Ableger Provamel bezieht Soja vollständig aus Europa. Die Sojamilch des französischen Bio-Unternehmens Sojade (So Soya!) verwendet Soja, das ausschließlich aus Frankreich stammt.

Sojamilch

Vor allem Amerikaner und auch Europäer trinken Sojamilch am liebsten. Marktführer Alpro verwendet Soja aus Kanada und Europa und versucht nach eigenen Angaben darauf zu achten, dass der Anbau so nachhaltig wie möglich ist und so wenig Pflanzenschutzmittel wie möglich verwendet wird. Deren Bio-Ableger Provamel bezieht Soja vollständig aus Europa. Die Sojamilch des französischen Bio-Unternehmens Sojade (So Soya!) verwendet Soja, das ausschließlich aus Frankreich stammt.

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In wenigen Wochen erwartet uns die Markteinführung der ersten Erbsenmilch in Deutschland, die von der Drinkstar GmbH in Rosenheim hergestellt wird. Sie trägt den englischen Namen für die Prinzessin auf der Erbse: "Princess and the Pea". 

Unter Erbsenmilch darf man sich keinen grünen, zähflüssigen Brei vorstellen. Es ist eher ein hoch verarbeitetes Produkt aus Wasser, Erbsenprotein, das aus gelben Spalterbsen gewonnen wird, Rapsöl, Sonnenblumenöl, bei der gesüßten Variante wird außerdem Zucker aus Zuckerrüben hinzugefügt. So zumindest die Zusammensetzung des Rosenheimer Pflanzendrinks. Hinzu kommt Gellan (ein wasserlöslicher Mehrfachzucker), sowie Phosphat und Geschmacksstoffe für die Sorten Vanille und Schokolade.

Erbsenmilch im Geschmackstest

Und wie schmeckt die Erbsenmilch? Sie ist cremig und weiß und ähnelt Kuhmilch, geschmacklich kommt sie an normale Milch aber keinesfalls heran. Sie schmeckt wässrig, mit einem cremigen Nachgeschmack, der sich pelzig auf die Zunge legt. Die Erbsenmilch hinterlässt eine leicht saure, pappige und auch bittere Note im Mund. Geschmacklich geht sie eher in Richtung Sojamilch, allerdings etwas nussiger. Ob man das mag ist - wie so oft - Geschmackssache.

Von den Nährwerten her überzeugt Erbsenmilch vor allem mit ihrem Proteinanteil. Mit 13 Prozent enthält der vegane Milchersatz genauso viel Eiweiß wie Kuhmilch. Ein Glas ungezuckerte Erbsenmilch hat dafür nur 75 Kilokalorien pro Glas (200 ml), fettreduzierte Milch etwa 86 Kalorien. Gezuckert aber kommt die Erbsenmilch schon auf 100 Kalorien pro Glas, noch mehr mit Vanille-, Schoko- und Kaffeegeschmack. Das ist nicht nur im Vergleich zu anderen Milch-Alternativen relativ viel - sondern sogar mehr als Cola.

Die Erbsen für den Pflanzendrink "Princess and the Pea" werden ausschließlich in Europa angebaut. Laut Aussage des Herstellers soll der Erbsendrink zudem den Umweltschutz unterstützen: Die hohe Protein-Ergiebigkeit der Erbsen führe zu einem verhältnismäßig geringen Anbauflächen- und Wasserverbrauch. Was man jedoch nicht vergessen darf: Erbsenmilch ist ein verarbeitetes Produkt mit vielen Bestandteilen, deren Öko-Bilanz sich in der Summe gar nicht genau bestimmen lässt.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.