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Stiftung Warentest: Tester warnen: In fast allen alkoholfreien Bieren steckt Glyphosat

Wer keinen Alkohol trinken, aber nicht aufs Bier verzichten möchte, kann getrost zum Alkoholfreien greifen. Geschmacklich sind die gar nicht schlecht, hat Stiftung Warentest herausgefunden. Dafür lauert eine andere Gefahr.

Stiftung Warentest alkoholfreies Bier

Kein Alkohol, dafür Glyphosat: Fast jedes alkoholfreie Bier enthält Rückstände des umstrittenen Pflanzenschutzmittels

Getty Images

Um über 70 Prozent ist die Produktion von alkoholfreiem Bier in den letzten 10 Jahren gestiegen. Die Verbraucher haben Lust auf Bier, aber ohne Alkohol. Mittlerweile ist bereits jedes 15. gekaufte Bier ein alkoholfreies. Der Markt ist da, das wissen auch die Bierbrauer. Von Warsteiner, über Discounter- und Craft-Biere bis Heineken oder Jever. Sie alle produzieren alkoholfreies Bier. Aber schmeckt das auch? 

 Stiftung Warentest hat 20 Biere genauer unter die Lupe genommen. Ihr Urteil? Neun sind gut, zehn sind befriedigend und eins ist ausreichend.

Das Pilsener von Warsteiner, eins von Krombacher und zwei Biere der Marke Clausthaler sind die besten. Preislich liegen die zwischen 1,40 Euro und 1,70 Euro pro Liter. Sie erhalten das Gesamturteil "Gut". Als einziges sehr gut im Geschmack, aber insgesamt nur befriedigend, schneidet das fruchtige Craft-Bier von Kehrwieder für ziemlich teure 7,85 Euro (pro Liter). 

Das alkoholfreie von Holsten erhält mit dem Gesamturteil "Ausreichend" die schlechteste Note. Für die Tester rieche das Bier "leicht muffig" und schmecke "leicht gealtert". Zudem wurden in der Probe ein ziemlich hoher Gehalt des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gefunden.

Abgesehen von zwei Bio-Bieren fanden die Tester in allen Produkten das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Noch ist nicht erwiesen, ob Glyphosat krebserregend ist. Trotzdem raten die Tester den Brauereien, den Glyphosatgehalt in ihren Getränken zu senken. 

Ist alkoholfreies Bier ein Durstlöscher?

Viele trinken alkoholfreies Bier, um ihren Durst zu lösen. Andere auch beim Sport. Ist das vernünftig? Stiftung Warentest kommt zum Urteil, dass jedes alkoholfreie Bier, den Durst gut löscht. Alkoholfreies enthält etwa genauso viel Energie wie Apfelschorle und fast 40 Prozent weniger Energie als alkoholhaltiges Bier. Damit gilt das Alkoholfreie als empfehlenswertes Getränk im Alltag. Wer Ausdauersport betreibt, sollte besser ein anderes Getränk wählen. Gegen ein alkoholfreies Bier nach einer Radtour spricht dagegen nichts.

Lesen Sie den ganzen Bier-Test gegen Gebühr hier!

Life Hack: So kühlen Sie ein Bier in zwei Minuten


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.