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Wasserkrise in Deutschland Städte- und Gemeindebund warnt vor Wasserknappheit – Gartenbewässerung könne zum "echten Problem" werden

Wasser fließt in kleinen Tropfen aus einem Wasserhahn
Wasser fließt in kleinen Tropfen aus einem Wasserhahn. Dem deutschen Städte- und Gemeindebund zufolge droht Deutschland eine Wasserkrise. (Archivbild aus 2021)
© Martin Bäuml Fotodesign / Imago Images
Aufgrund der Trockenheit und der extremen Hitze, die in dieser Woche in Deutschland erwartet wird, warnt der deutsche Städte- und Gemeindebund vor Wasserknappheit in einigen Regionen. Er fordert "kommunale Hitzeaktionspläne".

Mal eben den Rasen sprengen? Mal eben den Pool mit Wasser befüllen? In manchen Gegenden Deutschlands könnte das bald zum Problem werden, warnt Gerd Landsberg. "Problematisch ist der drastisch steigende Wasserbedarf in der Industrie, in der Landwirtschaft, aber auch in Privathaushalten", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem "Handelsblatt".

Die Gartenbewässerung und das Füllen großer Pools mit Leitungswasser könne in den Sommermonaten zum "echten Problem" werden. Rasensprenger verteilten in einer Stunde bis zu 800 Liter Trinkwasser. "Das kann die Versorgungsinfrastruktur in manchen Regionen an ihre Grenzen bringen."

Maßnahmen gegen Hitze und Wasserknappheit in Deutschland gefordert

Privathaushalte sollten im Rahmen ihrer Möglichkeiten Regenwasser auffangen, sagte Landsberg. "In Einzelfällen können auch kommunale Verwendungsverbote notwendig sein."

Landsberg verlangte "kommunale Hitzeaktionspläne", um Menschen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. "Wir müssen in den Städten grüne Klimaoasen etablieren." Dazu gehöre es etwa, in Dach- und Fassadenbegrünungen, Sitzgelegenheiten in kühler Umgebung oder zum Beispiel auch in sogenannte Wasservernebler zu investieren. "Auch Überlegungen, den schwarzen Asphalt durch einen helleren Asphalt zu ersetzen, können Temperaturreduzierungen bringen."

nk DPA

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