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Fünf Kategorien Nannen Preis 2022: Das sind die Nominierten für die renommierte Journalistenauszeichnung

Trophäe des Nannen Preises
Die Verleihung der Trophäen findet am 22. Juni 2022 wie im vergangenen Jahr in Hamburg statt
© stern / Gruner + Jahr
Mit dem Nannen Preis 2022 zeichnen der stern und der Verlag Gruner + Jahr herausragende journalistische Arbeiten aus, ganz gleich ob aus Print, Online, Podcast, Radio oder TV. Jury und Beirat haben jetzt die Nominierten bekanntgegeben.

Die nominierten Arbeiten für den Nannen Preis 2022 stehen fest. Die Mitglieder der Jurys und des Beirats haben je drei Beiträge in den vier Kategorien "Geschichte des Jahres", "Lokal", "Investigativ" und "Egon Erwin Kisch-Preis" nominiert, die in der Endauswahl für den renommierten Journalistenpreis stehen.

Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktion des stern: "Um den Namensgeber des Preises, Henri Nannen, ist eine Debatte entbrannt, die wir intensiv verfolgen und führen. Dazu werden wir demnächst detaillierter Stellung nehmen. Aber diese Debatte sollte nicht die herausragenden journalistischen Arbeiten überschatten, die beim diesjährigen Wettbewerb nominiert sind. Wir danken den Jurys der einzelnen Kategorien für ihre exzellente und sorgfältige Arbeit – und gratulieren allen Nominierten.“

Nannen Preis 2022: Nominierungen für die "Geschichte des Jahres"

  • Jasmin Ashauer, Jens Voss, Laura Mertens, Georg Rose und Florian Pustlauk: Berichterstattung und Sondersendung zur Hochwasserkatastrophe, Radio Wuppertal
  • Marcus Engert, Katrin Langhans, Daniel Drepper, Isabell Hülsen, Alexander Kühn, Juliane Löffler, Martin U. Müller und Anton Rainer: "Warum Julian Reichelt gehen musste"*, "Der Spiegel"
  • Khesrau Behroz, Tobias Bauckhage, Pascale Müller und Sören Musyal: "Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?", ARD Audiothek

Nannen Preis 2022: nominiert in der Kategorie "Lokal"

  • Hermann M. Schröder: "Stadtwerke-Skandal in Bad Belzig", "Märkische Allgemeine Zeitung"
  • Jonah Lemm und Christian Parth: "Der Häftling, den der Staat sterben ließ"*, "Kölner Stadt- Anzeiger"
  • Stella Vespermann, Andreas Neumann und Sebastian Manz: "Diskriminierung bei der Wohnungssuche", Radio Bremen Fernsehen, Magazin "buten un binnen"

Die nominierten Arbeiten in der Kategorie "Investigation"

  • Nicole Rosenbach: "Warum Kinder keine Tyrannen sind. (Das System Dr. Winterhoff)", ARD
  • Holger Stark, Bastian Obermayer, Ralf Wiegand, Frederik Obermaier, Moritz Baumstieger, Jannis Brühl, Bernd Dörries, Florian Flade, Kristiana Ludwig, Georg Mascolo, Hannes Munzinger, Max Muth, Nadia Pantel, David Pfeifer, Kai Biermann, Sascha Venohr, Astrid Geisler, Gero von Randow, Jan Ross, Sven Wolters und Luisa Hommerich: "Pegasus Projekt", "Die Zeit" und "Süddeutsche Zeitung" in Kooperation mit NDR und WDR
  • John Goetz, Bastian Berbner, Ole Pflüger, Ben Hopkins, Sabine Korbmann, Barbara Biemann, Johanna Leuschen und Kathrin Bronnert: "Slahi und seine Folterer", Das Erste, "Panorama", "STRG_F", NDR, Arte, ndr.de, ARD Mediathek, ARD Audiothek

Nominiert für den "Egon Erwin Kisch-Preis"

  • Katja Bernardy, Annette Großbongardt, Max Polonyi und Britta Stuff: "Im Namen des Herrn", "Der Spiegel"
  • Timofey Neshitov und Özlem Gezer, "Die Hanau-Protokolle"*, "Der Spiegel"
  • Amonte Schröder-Jürss: "Alle für einen"*, "Süddeutsche Zeitung Magazin"

Die Auszeichnung der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger findet am 22. Juni 2022 in Hamburg statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.nannen-preis.de.

*Grundlage der Jury-Beurteilung war die Print-Version des Artikels.

Über den Nannen Preis

Der Nannen Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Journalist:innen deutschsprachiger Medien. Mit ihm werden seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild geehrt. Seit 2021 ist der Wettbewerb für alle Mediengattungen geöffnet. Der Nannen Preis zeichnet herausragende publizistische Leistungen jeder Art aus. Die Stifter des Preises sind das Magazin stern und das Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Unabhängigkeit der Auszeichnung wird durch ein aufwendiges Sichtungsverfahren mit einem Beirat und namhaften Jurys gewährleistet, denen unter anderen Chefredakteur:innen, Redakteur:innen, Autor:innen, Publizist:innen und Fotograf:innen nahezu aller großen Verlage Deutschlands angehören.

Gruner + Jahr Deutschland GmbH / wue

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