Spanien Prozess gegen die "Hells Angels": Wie Frank Hanebuth versucht, seine Unschuld zu beweisen

Frank Hanebuth (Mitte) auf dem Weg zur Audiencia Nacional bei Madrid. Dort muss er sich seit Ende Januar in wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung vor, Bedrohung, illegaler Waffenbesitz und Geldwäsche verantworten.
Frank Hanebuth (Mitte) auf dem Weg zur Audiencia Nacional bei Madrid. Dort muss er sich seit Ende Januar in wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung vor, Bedrohung, illegaler Waffenbesitz und Geldwäsche verantworten.
© Alberto Ortega/EUROPA PRESS/dpa
Das Gericht hat im aufsehenerregenden Verfahren gegen Mitglieder der "Hells Angels" auf Mallorca erste Zeugen vernommen. Darunter auch den prominenten Angeklagten.

Carlos V. faltet die Hände und runzelt die Stirn, als er an diesem zweiten Verhandlungstag von einer Nacht im Sommer 2013 erzählt. Es sei Viertel vor zwei gewesen, als ihn die Facebook-Nachricht einer Bekannten erreicht. Sie erzählt von tschechischen Mädchen, die sich bei ihr gemeldet hätten. Sie seien unter dem Vorwand nach Mallorca gebracht worden, weil sie dort als Hostessen arbeiten könnten. Stattdessen habe man sie in ein Etablissement verbracht. Nun seien sie in einem Haus, eingesperrt und voller Angst.

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