Vor der Landtagswahl im März haben die Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) die Parteien aufgefordert, die Wirtschaft in den Fokus ihrer Politik zu rücken. Baden-Württemberg zähle zu den wirtschafts- und innovationsstärksten Regionen Europas, doch diese Position komme immer stärker unter Druck, hieß es in einem Papier des Verbands.
Die Transformation der Wirtschaft in Baden-Württemberg sei die zentrale Herausforderung. Um diese erfolgreich gestalten zu können, brauche es "eine ganzheitliche Strategie, die richtigen politischen Rahmenbedingungen sowie gezielte politische Weichenstellungen", schrieben die UBW.
Das sind die zentralen Forderungen der Unternehmer:
Innovationskraft stärkenTransformation mit Know-how und Kapital bewältigenEnergiewende ganzheitlich und wettbewerbsfähig gestaltenMehr Mut bei Bürokratieabbau und Staatsmodernisierung zeigenInfrastruktur modernisierenRahmenbedingungen für Investitionen schaffenIn den Standortfaktor Bildung investieren
"Transformation aktiv gestalten"
"Die Politik muss entschlossen an die strukturellen Ursachen der wirtschaftlichen Dauerkrise ran und die Transformation aktiv gestalten", sagte Verbandspräsident Thomas Bürkle laut Mitteilung. UBW-Hauptgeschäftsführer Oliver Barta sagte, im Kern gehe es darum, wo es noch mehr Förderung und Unterstützung für die Unternehmen brauche, wo sich Rahmenbedingungen verbessern müssen und welche Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden sollten.