WM-Aufgebot
Nach Pleite in Istanbul: Ginter äußert sich zu WM-Hoffnungen

Matthias Ginter war heftig enttäuscht nach der Finalniederlage. Fährt er nun noch zur WM? Foto: Robert Michael/dpa
Matthias Ginter war heftig enttäuscht nach der Finalniederlage. Fährt er nun noch zur WM? Foto
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Nach dem verlorenen Europa-League-Finale wartet Freiburgs Abwehrspieler Matthias Ginter weiter auf ein Signal des Bundestrainers. Am Donnerstag wird der WM-Kader bekanntgegeben.

Kurz vor der heutigen Kader-Bekanntgabe des DFB-Kaders für die Fußball-Weltmeisterschaft hofft Abwehrspieler Matthias Ginter noch auf eine Nominierung. Er habe von Bundestrainer Julian Nagelsmann bislang nichts erfahren, sagte der Innenverteidiger des SC Freiburg nach dem 0:3 im Europa-League-Finale gegen Aston Villa. "Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde, aber wie gesagt, schauen wir mal", sagte Ginter, der seit Wochen in Topform ist. 

Sein Fokus habe bis jetzt auf dem Endspiel in Istanbul gelegen. "Ich weiß es tatsächlich selber noch nicht. Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Aber ja, lassen wir uns mal überraschen", sagte der 32-Jährige. Der 51-malige Nationalspieler gehörte im Europa-League-Endspiel zu den besseren Freiburgern, konnte die Gegentore als Abwehrchef aber auch nicht verhindern. Nagelsmann sah sich das Spiel vor Ort im Besiktas Park an.

Am Donnerstag wird der Bundestrainer bei der offiziellen Kader-Bekanntgabe in Frankfurt (13.00 Uhr) sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko benennen und sich zu Personalentscheidungen öffentlich äußern. Medienberichten zufolge sollen die vier Innenverteidiger-Positionen fest vergeben sein. Neben Jonathan Tah, Antonio Rüdiger und Nico Schlotterbeck plant Nagelsmann demnach mit Borussia Dortmunds Waldemar Anton.

dpa