Dienstältester Regierungschef
Regierungschef Woidke will „noch 'ne Weile“ weitermachen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich zu seiner politischen Zukunft geäußert. (Archivbild) Foto: Carsten
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich zu seiner politischen Zukunft geäußert. (Archivbild) Foto
© Carsten Koall/dpa

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Brandenburgs Landesvater Woidke ist der Regierungschef in Deutschland, der am längsten im Amt ist. Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum macht er deutlich, dass das auch erstmal noch so bleiben soll.

Deutschlands dienstältester Ministerpräsident, Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke, denkt nach eigenen Angaben noch lange nicht ans Aufhören. Zum Auftakt des Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow wies der 64 Jahre alte SPD-Politiker darauf hin, dass er seit dem Abtritt von Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg der dienstälteste und der älteste Regierungschef nach Lebensjahren ist.

„Zwischen Winfried Kretschmann und mir liegen lebensaltermäßig immerhin 14 Jahre“, sagte Woidke. „Und deswegen habe ich noch 'ne Weile vor, auf den verschiedenen Bühnen 'rumzutanzen.“ Der Lausitzer ergänzte: „Das ist mal ein kleines Versprechen für Sie.“ Am 14. Mai wurde Woidke neuer dienstältester Regierungschef der Länder. Er ist seit August 2013 im Amt, als er Matthias Platzeck nachfolgte.

Wie lange Woidke im Amt bleiben will, ist offen. Im Februar hatte er sich überraschend offen dafür gezeigt, auch bei der nächsten Landtagswahl noch einmal anzutreten, die für 2029 geplant ist. Dabei verwies er bereits auf Kretschmanns Alter und zitierte den Titel eines James-Bond-Films. „Ich will eigentlich nicht unbedingt bis über 70 arbeiten, aber wie gesagt: Sag niemals nie“, sagte Woidke dem „Nordkurier“.

dpa