Osterbotschaft
Bischöfin ruft zu Hoffnung und Versöhnung an Ostern auf

Die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum-Schmidt, fordert in ih
Die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum-Schmidt, fordert in ihrer Osterbotschaft dazu auf, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. (Archivbild) Foto
© Marcus Brandt/dpa
"Ostern rückt die Welt wieder zurecht", sagt die Landesbischöfin der Nordkirche. Ihre Botschaft: Aus Hass kann Liebe werden, aus Gewalt Versöhnung – ein Aufruf zu Hoffnung und Zusammenhalt.

Die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum-Schmidt, hat dazu aufgerufen, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. "Stell dir eine Welt vor, in der Gewalt endet, Kriege verstummen, Kinder behütet aufwachsen und alte Menschen Geborgenheit finden", sagte die Leitende Geistliche der Nordkirche in ihrer vorab veröffentlichten Osterbotschaft. Die Landesbischöfin predigt nach Angaben der Kirche am Ostersonntag um 10.00 Uhr im Lübecker Dom.

Kriege erschütterten die Erde, das Leid wachse. Doch Ostern stelle eine andere Perspektive in den Mittelpunkt: "Ostern rückt die Welt wieder zurecht. Es fordert uns auf, der Dunkelheit, der Gewalt und der Resignation nicht zu gehorchen." Aus dem Tod Jesu am Kreuz erwachse neues Leben. Aus Hass werde Liebe, aus Gewalt Versöhnung. "Schwerter sollen zu Pflugscharen werden", sagte Kühnbaum-Schmidt. Gottes Liebe eröffne neue Möglichkeiten für Menschen und Gesellschaft. 

"Die Auferstehung Christi ist Gottes lebendiger Protest gegen alles, was Leben zerstört – gegen Hass, Gleichgültigkeit und die Abwertung von Menschen", betonte die Landesbischöfin. Sie sei Gottes großes Ja zum Leben – zu allen Menschen, zu allen Geschöpfen, zu allem Leben in seiner Schöpfung. "Wo Menschen einander die Hand reichen, Versöhnung wagen und Frieden suchen, wird die Kraft der Auferstehung sichtbar", sagte Kühnbaum-Schmidt.

dpa