Museum
Ein Urlaubsort verändert die Kunstgeschichte

Von 19. März bis 5. Juli ist die Ausstellung "Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat" zu sehen. Foto: Helmut Fricke/dpa
Von 19. März bis 5. Juli ist die Ausstellung "Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat" zu sehen. Foto
© Helmut Fricke/dpa
Die Impressionisten liebten Étretat in der Normandie. In Frankfurt zeigt das Städel die Bilder, die Monet und seine Freunde dort malten.

Ein kleiner Ort in Nordfrankreich hat um 1900 die Kunstgeschichte beeinflusst: das einstige Fischerdorf Étretat in der Normandie. Das Frankfurter Städel-Museum hat dieses Thema für seine große Frühjahrsausstellung gewählt. Vom 19. März bis 5. Juli ist die Ausstellung "Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat" zu sehen.

Der Küstenort zog mit seinen imposanten Felsentoren im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in seinen Bann und wurde zum Mythos. Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung der impressionistischen Malerei. 

"Étretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval" aus dem Jahr 1885 ist eines von 24 Werken Monets, die im Städel zu sehen sind. Insgesamt hat das Museum für die Ausstellung rund 170 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente vereint. 

Neben Werken von Monet sind zahlreiche weitere bedeutende Namen der modernen und zeitgenössischen Kunst dabei, darunter Eugène Delacroix, Gustave Courbet oder Henri Matisse. Die Leihgaben stammen unter anderem aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery of Canada sowie dem Musée d’Orsay in Paris.

dpa