In Teilen Hessens werden Beschränkungen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgehoben. Die EU-Mitgliedsstaaten hätten einem entsprechenden Antrag zugestimmt, teilte das hessische Landwirtschaftsministerium mit. Für Teile des Rheingau-Taunus-Kreises und angrenzende Flächen im Main-Taunus-Kreis, im Hochtaunuskreis, in Wiesbaden und Frankfurt gebe es keine Restriktionen mehr. Diese Gebiete würden nun als frei von Schweinepest gelten.
Zwischenziel erreicht
"Damit ist ein wichtiges Zwischenziel erreicht und viele landwirtschaftliche Betriebe sowie Jägerinnen und Jäger in der Region können aufatmen", teilte das Ministerium mit. "Mit der Entscheidung der EU haben wir nun die Bestätigung erhalten, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU). Er sei sehr froh darüber, dass die Zustimmung zu unserem Antrag erfolgt ist und wir nun einen ersten Teil der betroffenen Gebiete offiziell als ASP-frei einstufen lassen können.
Virus für Menschen ungefährlich
Der erste Fall von Schweinepest in Hessen war am 15. Juni 2024 im Kreis Groß-Gerau nachgewiesen worden. Das Virus ist hoch ansteckend und für Schweine fast immer tödlich, für Menschen ist es ungefährlich.