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News des Tages: "Forbes"-Magazin kürt Angela Merkel erneut zur mächtigsten Frau der Welt

Verfahren gegen 13 Verdächtige wegen Schäden am Triumphbogen +++ Slowakei weist russischen Diplomaten unter Vorwurf von Spionage aus +++ Elf Verletzte bei Unfall mit Straßenbahn in Bochum   +++ Die Nachrichten des Tages im Newsticker. 

Merkel bleibe de facto die "Anführerin von Europa", konstatierte die Zeitschrift

Merkel bleibe de facto die "Anführerin von Europa", konstatierte die Zeitschrift

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Verfahren gegen 13 Verdächtige wegen Schäden am Triumphbogen (17.09 Uhr)
  • Slowakei weist russischen Diplomaten unter Vorwurf von Spionage aus (16.58 Uhr)
  • Elf Verletzte bei Unfall mit Straßenbahn in Bochum (16.33 Uhr)
  • Duterte beschimpft  katholische Bischöfe als Dummköpfe (16.05 Uhr)
  • "Forbes" kürt Merkel erneut zur mächtigsten Frau der Welt (15.54 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:         

+++ 20.56 Uhr: Elysée: Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel für 2019 ausgesetzt +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel, die in Frankreich gewalttätige Proteste ausgelöst hatten, für das gesamte Jahr 2019 ausgesetzt. Elyséekreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Medienberichte. Zuvor hatte Frankreichs Premier Édouard Philippe ein Moratorium für sechs Monate vor der französischen Nationalversammlung verteidigt. Die Steuererhöhung war ursprünglich für den Jahreswechsel geplant. An den Erhöhungen hatte sich die Wut der Protestbewegung "Gelbe Westen" entzündet.

Video: Macron verschiebt nach Protesten Ökosteuer-Erhöhung

+++ 20.32 Uhr: Explosion an Tankstelle in Italien - Zwei Tote, viele Verletzte +++

Bei einer gewaltigen Explosion an einer Tankstelle in Italien sind zwei Menschen gestorben. Unter den Opfern sei ein Feuerwehrmann, schrieb die Feuerwehr auf Twitter und fügte hinzu: "Endloser Schmerz." Zahlreiche Menschen sind in Fara in Sabina verletzt worden - laut Nachrichtenagentur Ansa belief sich die Zahl auf 17. 

Ein Tankwagen war aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Wucht der Explosion habe einen Tankwagen sowie ein Fahrzeug der Feuerwehr mehrere Meter weit weggeschleudert, berichtete die Zeitung "La Repubblica". Die Unglücksstelle befindet sich etwa 50 Kilometer nordöstlich von Rom in der Provinz Rieti. "Die Situation ist unter Kontrolle", schrieb der Bürgermeister von Fara in Sabina, Davide Basilicata, am frühen Abend auf Facebook. Der Unglücksort sei allerdings weiterhin unzugänglich. Der Verkehr werde umgeleitet.

+++ 20.11 Uhr: Unbemannte Raumkapsel mit Nachschub zur ISS gestartet +++

Mit eintägiger Verspätung hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX ein unbemanntes Frachtschiff mit Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Die Raumkapsel "Dragon" hob um 19.16 Uhr (MEZ) mit der Falcon-9-Trägerrakete vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab, wie SpaceX mitteilte. Der ursprünglich für Dienstag geplante Start war verschoben worden, weil schimmeliges Mäusefutter im Laderaum entdeckt worden war.

+++ 19.33 Uhr: CDU und Grüne in Hessen informieren über Stand von Koalitionsverhandlungen +++

Knapp sechs Wochen nach der Landtagswahl in Hessen informieren CDU und Grüne am Donnerstag (10.00 Uhr) über den Stand ihrer Koalitionsverhandlungen. Im Wiesbadener Landtag geben CDU-Generalsekretär Manfred Pentz und Grünen-Chef Kai Klose ein Pressestatement ab. Die Koalitionsgespräche laufen seit dem 19. November unter Leitung von CDU-Landeschef und Ministerpräsident Volker Bouffier sowie den Grünen-Spitzenkandidaten Priska Hinz und Tarek Al-Wazir.

+++ 19.23 Uhr: Serbien droht dem Kosovo indirekt mit militärischer Gewalt +++

Im Streit über den geplanten Aufbau einer eigenen Armee im Kosovo schließt Serbien den Einsatz militärischer Gewalt nicht aus. "Ich hoffe, dass wir niemals unsere Armee einsetzen müssen, aber zurzeit ist dies eine der möglichen Optionen", sagte Regierungschefin Ana Brnabic.    

Auch die Nato übte Kritik an den Plänen der kosovarischen Regierung. Der Vorstoß komme zum falschen Zeitpunkt, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Sollte Pristina tatsächlich eigene Streitkräfte aufstellen, müsse das Militärbündnis "das Ausmaß seines Engagements im Kosovo überdenken".

+++ 18.36 Uhr: Moskauer Menschenrechtler muss für 25 Tage in Haft +++

Der russische Menschenrechtler Lew Ponomarjow muss für 25 Tage ins Gefängnis, weil er gegen die Verhaftung von Aktivisten protestiert hat. Das entschied ein Gericht in Moskau, wie mehrere russische Medien berichteten. Dem 77-Jährigen wird demnach vorgeworfen, wiederholt gegen Auflagen bei Versammlungen verstoßen zu haben. Ponomarjow soll den Angaben nach zur Unterstützung von Angeklagten aufgerufen haben, denen russische Behörden vorwerfen, sie seien extremistisch und planten einen Staatsstreich. Der Anwalt des Moskauer Menschenrechtlers sprach von einem politischen Prozess. Ende Oktober gab es in mehreren Städten Russlands Demonstrationen zur Unterstützung der Aktivisten.

+++ 17.47 Uhr: UNO Bestätigt Beginn der Jemen-Friedensgespräche am Donnerstag +++

Die Friedensgespräche zwischen der jemenitischen Regierung und den Huthi-Rebellen beginnen am Donnerstag. Das Büro des UN-Sondergesandten Martin Griffiths bestätigte den Termin für die Verhandlungen, die nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm stattfinden sollen. Im Jemen herrscht seit 2014 ein Bürgerkrieg, in dem nach UN-Angaben bereits etwa 10.000 Menschen getötet wurden, unter ihnen tausende Zivilisten. 

+++ 17.09 Uhr: Verfahren gegen 13 Verdächtige wegen Schäden am Triumphbogen +++

Wegen schwerer Sachbeschädigung am Pariser Triumphbogen hat die Justiz Ermittlungsverfahren gegen 13 Verdächtige eingeleitet. Drei von ihnen wurden in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft der französischen Hauptstadt mitteilte. Die Ermittler werfen ihnen vor, das Wahrzeichen am Rande der "Gelbwesten"-Proteste vom vergangenen Wochenende beschmiert und Skulpturen zerstört zu haben. Die Denkmalbehörde schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro.

Unter den 13 Verdächtigen ist auch ein Minderjähriger, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf "nicht genehmigtes Eindringen in einen historischen Ort" sowie "gemeinschaftliche Beschädigung eines denkmalgeschützten Monuments".

+++ 16.58 Uhr: Slowakei weist russischen Diplomaten unter Vorwurf von Spionage aus +++

Die Slowakei hat Ende November einen russischen Diplomaten wegen Spionage ausgewiesen. Die Aktivitäten des Beschuldigten hätten sich gegen "die Interessen der Slowakei und der Nato" gerichtet, sagte Ministerpräsident Peter Pellegrini vor Journalisten. Der Beschuldigte sei am 22. November zur persona non grata erklärt worden und habe die Slowakei binnen 48 Stunden verlassen.

Nähere Angaben zu dem Fall machte Pellegrini nicht. Ein Sprecher des slowakischen Außenministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass keine weiteren Details bekannt gegeben werden sollten.

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+++ 16.33 Uhr: Elf Verletzte bei Unfall mit Straßenbahn in Bochum +++

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Straßenbahn sind in Bochum elf Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Die Bahn entgleiste durch den Aufprall, wie Feuerwehr und Polizei mitteilten. Unter den Verletzten waren demnach fünf Jugendliche.

Feuerwehr und Polizei waren mit dutzenden Kräften im Einsatz. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Lastwagenfahrer beim Abbiegen mit der Straßenbahn zusammenstieß, die in dieselbe Richtung fuhr.

+++ 16.05 Uhr: Duterte wettert gegen katholische Bischöfe: "Sie sind Dummköpfe" +++

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat die katholischen Bischöfe in seinem Land als nutzlos bezeichnet. Ohne Gott hätte er es im Leben zu nichts gebracht, sagte Duterte in Manila. "Aber eure Bischöfe, tötet sie. Sie sind nutzlos, sie sind Dummköpfe. Sie kritisieren nur herum." Sein eigener Gott besitze viel gesunden Menschenverstand, sagte der 73-Jährige. Doch der Gott der katholischen Kirche sei "dumm". Er betonte aber: "Ich habe nie gesagt, ich sei Atheist". Die Präsidentschaft sei ein Geschenk Gottes.

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+++ 15.54 Uhr: "Forbes" kürt Merkel erneut zur mächtigsten Frau der Welt +++

 Kurz vor ihrem Abschied als CDU-Vorsitzende ist Bundeskanzlerin Angela Merkel vom US-Magazin "Forbes" erneut als mächtigste Frau der Welt benannt worden. Merkel bleibe de facto die "Anführerin von Europa", konstatierte die Zeitschrift. Den Spitzenplatz in der Liste der 100 mächtigsten Frauen nimmt Merkel damit im achten Jahr in Folge ein. Insgesamt ist es das 13. Mal, das sie die berühmte Liste anführt.

"Forbes" würdigte die 64-jährige Kanzlerin für die "eiserne Entschlossenheit", mit der sie sich US-Präsident Donald Trump entgegenstelle und "mehr als eine Million syrische Flüchtlinge" in ihr Land gelassen habe. Die "große Frage" sei nun, wer und was nach ihr kommen werde, wenn sie aus dem Amt der Regierungschefin ausgeschieden sei.

+++ 15.53 Uhr: In SPD-Zentrale gerast - Mann zu Bewährungsstrafe verurteilt +++

Knapp zwölf Monate nach seiner Auto-Attacke gegen die SPD-Bundeszentrale ist ein 59-jähriger Berliner zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Angeklagte habe sich der versuchten Brandstiftung, des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und der Sachbeschädigung schuldig gemacht, begründete das Amtsgericht Tiergarten. Der 59-Jährige, der an einer Anpassungsstörung litt, habe sich durch die Pflicht zur Teilnahme am Mikrozensus-Verfahren unter Druck gesetzt gefühlt und das Leben nehmen wollen.

+++ 15.36 Uhr: Juncker sieht Rumänien bereit für den EU-Vorsitz +++

Trotz Bedenken wegen der Rechtsstaatlichkeit in Rumänien sieht EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Land gut vorbereitet für den Vorsitz der EU-Länder. Dies sagte Juncker bei einem Besuch der rumänischen Regierung in Brüssel. "Meinungsverschiedenheiten" in Sachen Rechtsstaat seien eher ein bilaterales Thema zwischen Brüssel und Bukarest und hätten mit der Ratspräsidentschaft nichts zu tun. Juncker bekräftigte, dass Rumänien bis Herbst 2019 der Schengenzone ohne Grenzkontrollen beitreten sollte.

+++ 15.29 Uhr: Waymo startet offiziell Robotaxi-Service in Arizona +++

Die Google-Schwesterfirma Waymo hat offiziell ihren Robotaxi-Dienst in der US-Stadt Phoenix gestartet. Er stehe allerdings zunächst nur "hunderten" Einwohnern zur Verfügung, die den Service in den vergangenen Monaten bereits kostenlos getestet hatten. Das kommerzielle Angebot "Waymo One" soll nun Geld kosten, zu den Tarifen machte die Firma keine Angaben.

Die Autos werden per App bestellt, ähnlich wie bei anderen Fahrdiensten. Anfangs soll noch ein Sicherheitsfahrer am Steuer sitzen und bei Bedarf die Kontrolle übernehmen. Waymo testet in der Region aber bereits auch Roboterwagen ohne einen Menschen am Steuer.

+++ 15.21 Uhr: Schimmelpilzgefahr allein ist noch kein Grund zur Mietminderung +++

Allein die Gefahr von Schimmelbildung in einer Wohnung führt noch nicht dazu, dass ein Mieter weniger zahlen muss. Wärmebrücken an Außenwänden und das damit verbundene Schimmelrisiko seien nicht als Sachmangel anzusehen, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch. Voraussetzung ist demnach lediglich, dass die zum Zeitpunkt des Baus bestehenden Vorschriften eingehalten wurden. (Az. VIII ZR 271/17 und VIII ZR 67/18)

Zwei Mieter aus dem schleswig-holsteinischen Glinde bei Hamburg hatten auf eine Mietminderung geklagt, weil die Wohnungen aus ihrer Sicht Mängel aufwiesen. Sie verlangten zudem einen Kostenvorschuss, um diese zu beheben. Vor dem Landgericht Lübeck hatten ihre Klagen Erfolg. Das Gericht sah Gründe für eine Mietminderung und bestätigte in einem Fall auch die Verurteilung des Vermieters zur Zahlung von 12.000 Euro unter anderem für eine Innendämmung.

+++ 14.48 Uhr: Deutschland zahlt Palästinensern Millionen für Energie und Schulen +++

Deutschland will neue Entwicklungsprojekte im Gazastreifen, dem Westjordanland und Ost-Jerusalem mit 54,4 Millionen Euro unterstützen. Das Geld soll unter anderem für den Aufbau kommunaler Verwaltung sowie beim Schulbau und der Berufsbildung eingesetzt werden, teilte das deutsche Vertretungsbüro in Ramallah mit. Allein zehn Millionen Euro davon sollen im Gazastreifen investiert werden, unter anderem im Energiebereich. "Mit dieser neuen Zusage in substanzieller Höhe unterstreicht die Bundesregierung, dass sie ein verlässlicher Partner ist", sagte Klaus Krämer, Leiter des Nahostreferats im Entwicklungsministerium.

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+++ 14.46 Uhr: Medienberichte: Lehrer an französischer Hochschule erstochen +++

Ein Lehrer ist nach Medienberichten auf dem Campus einer Hochschule bei Paris getötet worden. Der Mann sei in der Gemeinde Courbevoie im Ballungsraum der französischen Hauptstadt ums Leben gekommen, berichtet der Sender France Info unter Berufung auf die Polizei. Es habe eine Festnahme gegeben. Bei dem Täter soll es sich nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Medien um einen ehemaligen Studenten handeln. An der privaten Hochschule Léonard-de-Vinci werden unter anderem Wirtschafts- und Managementkurse angeboten.

+++ 14.33 Uhr: Saturn testet kassenloses Zahlen im Weihnachtsgeschäft +++

Der Elektronikhändler Saturn testet ein neues Bezahlsystem unter harten Alltagsbedingungen. Während des umsatzstarken Weihnachtsgeschäfts können die Kunden im größten Elektronikmarkt der Handelskette in der Hamburger Innenstadt ihre Waren selbst per Smartphone-App bezahlen, teilte Saturn mit. Damit wolle das Unternehmen möglichst viele Erfahrungen sammeln, um das kassenlose Bezahlsystem anschließend in weiteren Märkten zu testen oder einzuführen. Saturn sieht sich damit als einer der Vorreiter im deutschen Einzelhandel. Bei zwei früheren Tests in Innsbruck und München waren zunächst ein kleinerer Markt oder nur eine einzelne Warengruppe einbezogen. Bei dem Test in Hamburg können die Kunden rund 100.000 Produkte selbst bezahlen.

+++ 14.29 Uhr: Verlobungsring von Barbara Sinatra bringt 1,7 Millionen Dollar +++

Mit einem Diamant-Ring in einem Glas Champagner machte US-Entertainer Frank Sinatra (1915-1998) seiner damaligen Freundin Barbara einst einen Heiratsantrag. Jetzt hat dieses Schmuckstück bei einer Auktion in New York rund 1,7 Millionen Dollar (rund 1,5 Millionen Euro) eingebracht. Zwei Telefonbieter hätten sich bei der Versteigerung einen intensiven Wettstreit geliefert, teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Insgesamt erzielten Armbänder, Broschen, Ohrringe und andere Stücke aus dem Nachlass der 2017 gestorbenen Barbara Sinatra bei der Auktion rund 4,7 Millionen Dollar. Die Ehe hielt von 1976 bis zum Tod von Frank Sinatra 1998.

+++ 14.25 Uhr: Länder stoppen Grundgesetzänderung für Schuldigitalisierung +++

Im Streit um eine Grundgesetzänderung für eine verstärkte Finanzierung der Digitalisierung von Schulen aus Bundesmitteln streben die Länder nach dpa-Informationen ein Vermittlungsverfahren an. Alle 16 Bundesländer stimmten dafür, wie die Nachrichtenagentur DPA aus Teilnehmerkreisen der Ministerpräsidentenkonferenz erfuhr.

 

Video: Mafiaboss festgenommen

+++ 14.07 Uhr: 786 Visa für Flüchtlingsangehörige +++

Das von der großen Koalition vereinbarte Kontingent zum Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus wird bislang bei Weitem nicht ausgeschöpft. Zwischen Inkrafttreten der Neuregelung im August und dem 5. November haben 786 Angehörige ein Visum zur Einreise nach Deutschland erhalten. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke hervor. Zudem gibt es 44.763 Terminanfragen zur Erteilung eines entsprechenden Visums bei deutschen Auslandsvertretungen. Union und SPD hatten sich darauf geeinigt, dass ab August maximal 1000 Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten - das sind häufig Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien - nach Deutschland nachkommen dürfen. Für die ersten fünf Monate gibt es ein Gesamtkontingent von 5000 Menschen, das heißt, es könnten theoretisch auch mehr als 1000 Personen in einem Monat kommen. Danach sieht es den neuen Zahlen zufolge aber nicht aus.

+++ 13.50 Uhr: Rechtspopulist Maurer ist neuer Bundespräsident der Schweiz +++

Der Rechtspopulist Ueli Maurer ist neuer Bundespräsident der Schweiz. Das Parlament wählte den 68-jährigen bisherigen Finanzminister in das überwiegend repräsentative Amt. Maurer war für die einjährige, rotierende Präsidentschaft an der Reihe, die zwischen den sieben Mitgliedern der Regierung wechselt. Neben Maurer wählte das Parlament auch zwei Frauen neu in die Regierung.

+++ 13.44 Uhr: Frankreichs Landwirte kündigen Demonstrationen gegen Macron an +++   

Die Proteste gegen die Regierung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weiten sich aus: Nach "Gelbwesten" und Schülern wollen erstmals auch die Landwirte auf die Straße gehen. Die größte Bauern-Gewerkschaft FDSEA kündigte für die gesamte kommende Woche Demonstrationen an verschiedenen Orten an. Die Landwirte fühlten sich unter anderem durch das geplante Aus für den Unkrautvernichter Glyphosat "gedemütigt", sagte Gewerkschaftschefin Christiane Lambert der Nachrichtenagentur AFP.

+++ 13.42 Uhr: Russisches Kinderpornonetzwerk mit deutscher Hilfe zerschlagen +++

Mit Hilfe des Landeskriminalamts (LKA) von Mecklenburg-Vorpommern haben russische Behörden den Betreiber eines Kinderpornonetzwerks im Internet ermittelt und angeklagt. Der 32 Jahre alte Mann aus einem Ort in der Nähe von Rostow am Don habe im sogenannten Darknet hunderten Kunden den Zugriff auf 300.000 Kinderpornos ermöglicht, teilte das LKA in Schwerin mit. Ermittlungen seien nach einem anonymen Hinweis über eine eigens für diesen Zweck eingerichtete Internetseite an das LKA aufgenommen worden.

Der Hinweis führte die deutschen Ermittler unter anderem über eine skandinavische Firma, die sogenannte Kryptowährung generiert, zu dem Verdächtigen in Nowotscherkassk. Der mutmaßliche Täter ließ sich den Zugang zu seiner Plattform in Kryptowährung bezahlen. Eine Wohnungsdurchsuchung habe den Verdacht gegen ihn bestätigt. Er wurde bereits angeklagt. Die Darknetplattform wurde von den russischen Behörden abgeschaltet

+++ 13.33 Uhr: Prostituierte in Paris erschossen - Festnahme in Paderborn +++

Ein im ostwestfälischen Paderborn festgenommener 21-Jähriger steht unter dringendem Verdacht, in Paris eine Prostituierte erschossen zu haben. Der mutmaßliche Täter wurde Ende November in einer Asylbewerberunterkunft festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamm und die Polizei am Mittwoch mitteilten. Dem Ägypter werde Totschlag sowie bandenmäßiger Diebstahl vorgeworfen. Er soll einer Bande angehören, die über Monate hinweg das spätere Todesopfer und weitere transsexuelle Prostituierte bestohlen habe. Die Prostituierte wurde im August im Bereich des Parks "Bois des Boulogne" erschossen. Die Generalstaatsanwaltschaft will nun einen Auslieferungshaftbefehl an Frankreich erwirken.

+++ 12.46 Uhr: Krankenkassen erzielen bis September Überschuss von 1,86 Milliarden Euro +++

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres einen Überschuss von rund 1,86 Milliarden Euro erzielt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Damit seien die Betriebsmittel und Rücklagen der Kassen insgesamt auf 21 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspreche 1,1 Monatsausgaben und damit dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. 

+++ 12.29 Uhr: Kramp-Karrenbauer betont Unterschiede zu Merkel +++

Annegret Kramp-Karrenbauer gilt vielen Beobachtern als die Kandidatin für den CDU-Vorsitz, deren Stil dem von Amtsinhaberin Angela Merkel am ähnlichsten ist. Es gebe aber Unterschiede, sagte Kramp-Karrenbauer am Mittwoch im Fernsehsender Phoenix. "Ich habe mein eigenes Profil und meine eigene Biografie. Darin unterscheide ich mich auch von Angela Merkel", sagte die bisherige Generalsekretärin der Christdemokraten.

"Ich habe sehr deutlich gesagt, dass dort, wo die Unterschiede liegen, diese erkennbar sind". Sie werde bei Themen, die sie anders bewertet als Kanzlerin Merkel, keine "gesteuerte Harmonie" suchen. "Aber auf der anderen Seite werde ich mich auch nicht künstlich von Punkten distanzieren, die ich politisch mit Angela Merkel teile", sagte Kramp-Karrenbauer

+++ 10.37 Uhr: Fall Khashoggi: Türkei erlässt Haftbefehle gegen hochrangige Saudis +++

Der Istanbuler Generalstaatsanwalt hat im Fall des ermordeten saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi Haftbefehle gege zwei hochrangige saudische Beamte ausgestellt. Einer von beiden sei Saud al-Kahtani, einer der engsten Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman, wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Nach offiziellen Angaben ist er mittlerweile entlassen worden.

Der andere Haftbefehl erging demnach gegen den ehemaligen Vize-Chef des Geheimdienstes Ahmed al-Asiri. Beide halten sich in Saudi-Arabien auf. Sprecher des Generalstaatsanwalts wollten die Haftbefehle nicht unmittelbar bestätigen.

+++ 10.32 Uhr: 14 Männer nach Afghanistan abgeschoben +++  

Insgesamt 14 erwachsene Männer sind am Dienstagabend mit einem Flug von Frankfurt am Main in die afghanische Hauptstadt Kabul abgeschoben worden. Die meisten davon kamen aus Bayern, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitteilte. Bei neun Männern handelt es sich demnach um rechtskräftig verurteilte Straftäter. Welcher Vergehen sie schuldig gesprochen wurden, war unklar.

Das Bundesinnenministerium schob mit dem Flug fünf Menschen aus Bayern, je zwei aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen sowie jeweils einen aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland ab.

+++ 10.31 Uhr: Fast jeder zweite junge Deutsche zweifelt Chancengleichheit im Bildungssystem an +++

Knapp die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bezweifelt einer Umfrage zufolge, dass das deutsche Bildungssystem allen die gleichen Chancen eröffnet. 47 Prozent der 14- bis 21-Jährigen waren der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag des Stifterverbands, der SOS-Kinderdörfer weltweit sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung dieser Auffassung.

Bildungschancen hängen demnach vor allem von der Qualität der Schule und der Lehrer (91 Prozent), der eigenen Motivation (90 Prozent) und der Unterstützung durch die Eltern (88 Prozent) ab. Der kulturelle Hintergrund der Erziehungsberechtigten spielt für 49 Prozent eine Rolle. Dies werteten die Organisatoren der Umfrage als bedenklich.

+++ 9.01 Uhr: Krankenkassen erzielen bis September Überschuss von 1,86 Milliarden Euro +++

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres einen Überschuss von rund 1,86 Milliarden Euro erzielt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Damit seien die Betriebsmittel und Rücklagen der Kassen insgesamt auf 21 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspreche 1,1 Monatsausgaben und damit dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve.

+++ 6 Uhr: Tsunami-Warnung im Pazifik nach Beben der Stärke 7,5 +++

Nach einem Beben der Stärke 7,5 vor der Küste Neukaledoniens ist im Pazifikraum eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum erklärte am Mittwoch, Küstengebiete im Umkreis von 1000 Kilometern vom Epizentrum des Bebens könnten von gefährlichen Tsunami-Wellen getroffen werden. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. 

+++ 5.13 Uhr: Jeder Vierte auf dem Land hat Angst vor dem Wolf +++

Jeder vierte Bewohner sehr dünn besiedelter Gebiete nimmt die wachsende Zahl frei lebender Wölfe in Deutschland als Gefahr für sich persönlich wahr. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online.de hervor. In sehr dicht besiedelten Gebieten fürchteten lediglich etwa 14 Prozent der Befragten Wolfsangriffe. Insgesamt gaben fast 80 Prozent der Befragten an, sie hätten keine Angst vor dem Wolf. Rund 18 Prozent sagten, die Ausbreitung der Tiere ängstige sie.

+++ 5.07 Uhr: US-Comedian Kevin Hart wird nächste Oscar-Verleihung moderieren +++

Der US-Comedian und Schauspieler Kevin Hart wird die nächste Oscar-Zeremonie im kommenden Februar moderieren. Das gab der 39-Jährige im Online-Dienst Instagram bekannt. "Über Jahre bin ich immer wieder gefragt worden, ob ich jemals Gastgeber bei den Oscars sein würde, und meine Antwort war immer die gleiche", schreib Hart. "Ich habe gesagt, dass es für mich als Comedian die Chance meines Lebens wäre." Der Druck ist groß: Zuletzt hatten nur noch 26,5 Millionen Menschen die glamouröse Gala im Fernsehen verfolgt, ein historisches Tief. Zum Vergleich: 2014 hatten noch 43 Millionen Menschen zugeschaut. Die 91. Academy Awards werden am 24. Februar verliehen.

+++ 5.03 Uhr: Fälle von Schweinepest in Japan aufgetreten +++

In einem japanischen Forschungszentrum ist ein Fall von Schweinepest aufgetreten. Wie die Verwaltung der zentraljapanischen Provinz Gifu bekanntgab, wurde mit der Schlachtung von Schweinen an dem öffentlichen Institut der Stadt Minokamo begonnen, nachdem zwei Tiere positiv auf die Infektionskrankheit getestet worden waren. In derselben Provinz war im September in einem Schweinezuchtbetrieb der erste Fall von Schweinepest in Japan seit 1992 registriert worden. Im November wurde in einer staatlichen Zuchtanlage ein weiterer Fall gemeldet. 2007 hatte Japan, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, die Virusinfektion für ausgerottet erklärt. Im September waren in Belgien erstmals Fälle der Afrikanischen Schweinepest und damit auch erstmals in Westeuropa entdeckt worden.

+++ 4.43 Uhr: US-Justiz klagt im Zuge von "Panama Papers"-Skandal zwei Deutsche an +++

Im Zuge des "Panama Papers"-Skandals hat die US-Justiz zwei Deutsche, einen US-Buchhalter und einen Anwalt aus Panama angeklagt. Den vier Männern, die teilweise mit der umstrittenen Kanzlei Mossack Fonseca zusammenarbeiteten, werden nach Angaben des US-Justizministeriums Geldwäsche und Steuervermeidung vorgeworfen. Die Angeklagten sollen unter anderem Scheinfirmen aufgebaut haben, damit Kunden ihr Vermögen vor dem US-Fiskus verstecken können.

+++ 3.16 Uhr: Mueller fordert keine Haftstrafe gegen Trumps Ex-Sicherheitsberater Flynn +++

Russland-Affäre: Auf ganzer Linie kooperiert: Trumps Ex-Berater Michael Flynn soll keine Haftstrafe erhalten

Der Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, fordert keine Haftstrafe gegen den kurzzeitigen Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn. Mueller begründete dies in eingereichten Gerichtsdokumenten unter anderem mit der "bedeutenden Unterstützung" Flynns bei den Ermittlungen. Deswegen sei nur eine geringe Strafe fällig.

Mueller ermittelt zu möglichen illegalen Kontakten von Trumps Wahlkampfteam nach Russland während des Wahlkampfs 2016. Im Zuge der Ermittlungen hat Mueller Anklage gegen mehrere frühere Trump-Mitarbeiter erhoben, unter ihnen Flynn. Dieser hat sich schuldig bekannt, über seine Russland-Kontakte nicht die Wahrheit gesagt zu haben, und arbeitet mit dem Sonderermittler zusammen.

ivi / fs / AFP / DPA