30 Jahre nach dem Absturz eines Flugzeuges der Fluggesellschaft Birgenair gedenken Angehörige und Hinterbliebene der Opfer. Die Boeing 757 stürzte am 6. Februar 1996 kurz nach dem Start in Puerto Plata vor der Dominikanischen Küste ins Meer. Alle 189 Menschen an Bord starben. 164 deutsche Urlauber waren in dem Flieger, der in Berlin-Schönefeld und am Flughafen Frankfurt landen sollte.
Am Samstag wollen sich Angehörige und Hinterbliebene in Berlin und Frankfurt zum 30. Jahrestag treffen, wie Sybille Jatzko von der Stiftung Katastrophen Nachsorge sagte. In Frankfurt findet das Treffen in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofs statt. Auf dem Friedhof steht auch einer der drei Gedenksteine mit Namen der Opfer. In Berlin wird ein Gedenkgottesdienst in Schönefeld abgehalten.