Justiz

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Hermès-Chef Axel Dumas

Hermès-Chef: Epstein lud sich selbst zu Werkstattbesuch ein

Das französische Luxus-Unternehmen Hermès war nach eigenen Angaben Ziel ungewöhnlicher Kontaktaufnahmen durch den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Epstein habe sich 2013 einer Gruppe um den US-Filmemacher Woody Allen angeschlossen, obwohl er "nicht eingeladen" gewesen sei, sagte Hermès-Chef Axel Dumas am Donnerstag in Paris. Allen sei eingeladen gewesen, eine Werkstatt des Luxus-Unternehmens im Pariser Vorort Pantin zu besuchen. Dass er in Begleitung von Epstein komme, sei nicht angekündigt gewesen, sagte Dumas.
Wählerin bei der Stimmabgabe in Dhaka

Erstmals nach Sturz Hasinas: Menschen in Bangladesch wählen neues Parlament

Erstmals nach dem Sturz der langjährigen Regierungschefin Scheich Hasina wählen die Menschen in Bangladesch am Donnerstag ein neues Parlament. "Das ist ein Tag der Freiheit", erklärte Interims-Regierungschef Muhammad Yunus nach seiner Stimmabgabe in der Hauptstadt Dhaka. Neben der Parlamentswahl findet eine Volksabstimmung über wegweisende politische Reformen statt. Die Wahllokale öffneten um 7.30 Uhr (Ortszeit, 2.30 Uhr MEZ), wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. 
Thorbjorn Jagland

Epstein-Kontakte: Europarat hebt Immunität von Ex-Chef Jagland auf

Der Europarat hat die diplomatische Immunität seines ehemaligen Generalsekretärs Thorbjorn Jagland aufgehoben, nachdem dieser wegen seiner früheren Verbindungen zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ins Visier der Justiz geraten war. Dies ermögliche es "der norwegischen Justiz, ihre Arbeit zu tun, und Herrn Jagland, falls er angeklagt wird, sich zu verteidigen", erklärte der derzeitige Generalsekretär des Europarats, Alain Berset, am Mittwoch. Jaglands Anwalt Anders Brosveet erklärte, dass sein Mandant die Angelegenheit ernst nehme, betonte aber, es gebe "keinen strafrechtlich relevanten Sachverhalt".