Luftwaffe
Tag der Bundeswehr: Laage rechnet mit über 80.000 Besuchern

Am Luftwaffenstützpunkt Laage läuft die Eurofighter-Ausbildung. (Archivbild) Foto: Christoph Reichwein/dpa
Am Luftwaffenstützpunkt Laage läuft die Eurofighter-Ausbildung. (Archivbild) Foto
© Christoph Reichwein/dpa
Bis zum Tag der Bundeswehr am 6. Juni dauert es zwar noch vier Monate, aber am Fliegerhorst Laage sind die Vorbereitungen schon in vollem Gange. Es soll ein Großevent werden.

Der Fliegerhorst Laage wird in diesem Jahr der einzige Standort im Nordosten sein, der am 6. Juni zum Tag der Bundeswehr seine Tore öffnet. "Wir rechnen je nach Wetterlage mit 80.000 bis 100.000 Besuchern", sagte der Kommodore des taktischen Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff", Oberstleutnant Dominique Gentzsch. 

Laage sei am Tag der Bundeswehr einer von bundesweit zehn Standorten und der einzige der Luftwaffe. Es werde ein Großereignis und er freue sich, Standort und Geschwader präsentieren zu können. 

In Laage sind rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten stationiert. Gentzsch hat seit Oktober vorigen Jahres dort das Kommando. In Laage werden die Eurofighter-Piloten der Luftwaffe ausgebildet. Am 6. Juni sollen Eurofighter- und Tornado-Kampfjets am Boden und in der Luft zu sehen sein. 

Auch Transportflugzeuge vom Typ A400M, ein MiG29-Kampfjet aus Polen, ein A330 Tankflugzeug und ein P8-Seefernaufklärer der Marine werden an dem Tag erwartet. Angefragt sind zudem Hubschrauber und anderes Großgerät wie Panzer.

Für den Tag ist ein Teilbereich des Fliegerhorstes für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher können bis auf die Abstellfläche für Flugzeuge in der Nähe der Start- und Landebahn gehen. Für den erwartenden Andrang werden Parkflächen zur Verfügung gestellt und Verkehrskonzepte entwickelt. 

Den jährlichen Tag der Bundeswehr gibt es seit 2015. In diesem Jahr wird er in folgenden Standorte ausgerichtet: Eckernförde, Nordholz, Laage, Munster, Höxter, Unna, Weißenfels, Kastellaun, Weiden und München. 2025 wurden an zehn Standorten laut Bundeswehr 280.000 Besucherinnen und Besucher registriert.

dpa

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