22 Kilogramm Haschisch Fluchtversuch endet im Schnee - Drogen auf Autobahn entdeckt

Der Schnee half Zollbeamten, einen flüchtigen mutmaßlichen Drogenschmuggler zu fassen. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/
Der Schnee half Zollbeamten, einen flüchtigen mutmaßlichen Drogenschmuggler zu fassen. (Symbolbild) Foto
© Julian Stratenschulte/dpa
Über 22 Kilogramm Haschisch entdeckt der Zoll bei einer Kontrolle auf der A2. Der Fahrer versucht zu fliehen – doch eine Sache stoppt ihn schnell.

Ein Drogentransport mit mehr als 22 Kilogramm Haschisch ist nahe Peine gestoppt worden. Der Fluchtversuch des Fahrers endete im Schnee. Beamte des Hauptzollamts Hannover kontrollierten den Wagen auf der Autobahn 2 in Richtung Berlin, wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim und das Hauptzollamt mitteilten.

Haschisch unter Fußmatten versteckt

Bei der Überprüfung des Autos mit belgischer Zulassung am 5. Januar gab der 48 Jahre alte Fahrer demnach zunächst an, keine anmeldepflichtigen oder verbotenen Waren mitzuführen. Die Zöllner entdeckten jedoch bei der Kontrolle mehrere vakuumierte Pakete mit Haschisch, die unter anderem unter Fußmatten und in der Innenverkleidung des Kofferraums versteckt waren, wie das Hauptzollamt Hannover mitteilte.

Insgesamt stellten die Beamten zehn Beutel mit einem Gesamtgewicht von mehr als 22 Kilogramm sicher. Der Straßenverkaufswert wird auf rund 220.000 Euro geschätzt. Nach dem Fund der Drogen versuchte der Verdächtige, zu Fuß zu fliehen. "Bei den Witterungsbedingungen kam der Mann allerdings nicht besonders weit und landete bereits einige Meter weiter mit meinen Kollegen im Schnee", sagte ein Sprecher des Hauptzollamts.

Der Fahrer sitze inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Drogen wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim.

dpa

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