Fußball-Bundesliga
0:3 als Werder-Mutmacher? - Thioune: "Wir haben uns gewehrt"

Der neue Werder-Trainer Daniel Thioune und sein Stürmer Justin Njinmah. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Der neue Werder-Trainer Daniel Thioune und sein Stürmer Justin Njinmah. Foto
© Carmen Jaspersen/dpa
Mit einer Niederlage gegen die Bayern hat jeder in Bremen gerechnet. Die wirklich wichtigen Spiele kommen erst jetzt. Der Drittletzte spielt nacheinander gegen den Vorletzten und den Letzten.

Die Zahlen sind verheerend. Der Tabellen-16. Werder Bremen hat auch gegen Bayern München mit 0:3 (0:2) verloren, ist jetzt in der Fußball-Bundesliga seit zwölf Spielen sieglos und hat seit dem Trainerwechsel von Horst Steffen zu Daniel Thioune noch kein einziges Tor geschossen. Dennoch wertete Thioune die Leistung gegen den deutschen Meister und Tabellenführer als Mutmacher für die beiden nächsten wichtigen Spiel beim Vorletzten FC St. Pauli und gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim.

"Meine Mannschaft hat in vielen Momenten, in vielen Phasen eine richtig gute Haltung gezeigt", sagte der Werder-Coach. "Wenn man gegen Bayern zur Halbzeit 0:2 zurückliegt, kann man relativ schnell auch eine Reise bekommen und das dritte, vierte, fünfte, sechste Tor hinterher kriegen. Das haben wir nicht getan. Wir haben uns gewehrt."

Gegen St. Pauli und Heidenheim steht Werder nun aber nach fast drei Monaten sportlicher Krise unter Erfolgsdruck. "Ich will nicht sagen: Es sind die Wochen der Wahrheit. Aber es sind die Spiele, in denen wir bestehen müssen, um am Ende des Tages drei Mannschaften hinter uns lassen zu können", sagte Thioune. "Die Energie war da bei meiner Mannschaft. Wir haben heute dafür gearbeitet, dass wir in den nächsten Wochen gegen die Mannschaften punkten können, gegen die es vielleicht ein Stück weit einfacher sein sollte."

dpa