Werder Bremen muss auch im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 auf Stürmer Jovan Milosevic verzichten. Die Leihgabe vom VfB Stuttgart fällt für die Partie am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) weiter wegen Rückenbeschwerden aus.
"Die Schmerzen sind nicht abgeklungen. Er kann noch nicht trainieren. Von daher ist ein Einsatz nicht möglich", sagte Werder-Coach Daniel Thioune, der im Duell im Abstiegskampf zudem auch nicht mit Abwehr-Talent Karim Coulibaly planen kann. Der 18-Jährige, der Werder im Sommer für eine Millionen-Ablöse verlassen könnte, muss wegen einer Muskelverletzung passen.
Neues Bremer Selbstvertrauen
Nach den beiden Siegen gegen Heidenheim und Union Berlin gehen die Grün-Weißen mit viel Zuversicht in die nächste Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. "Die Mannschaft gewinnt Woche für Woche an Selbstvertrauen. Das merkt man auch im Training. Das hilft mir jetzt auch in der täglichen Arbeit", sagte Thioune.
Gleichwohl warnte der Bremer Trainer davor, jetzt auch nur ein wenig nachzulassen. "Eine Mannschaft, die 13 Spiele in Serie nicht gewonnen hat, die sollte sich in keiner Weise sicher wähnen, nur weil sie mal zwei Spiele gewonnen hat", sagte Thioune. "Wir sollten demütig bleiben. Es wird noch sehr lange sehr eng da unten zugehen."
Mainz ohne Silas, Werder mit Topp?
Aktuell hat Werder mit 25 Punkten einen Zähler mehr auf dem Konto als der FSV Mainz 05. Die Gäste müssen an der Weser auf Stürmer Silas verzichten, der sich in der Conference League bei Sigma Olmütz am Donnerstag das linke Schien- und Wadenbein gebrochen hat.
Durch den erneuten Ausfall von Milosevic dürfte bei Werder Keke Topp wieder eine Chance in der Sturmspitze bekommen. Auch sonst plant Thioune nach der starken Leistung der Bremer in Berlin keine großen Umstellungen. Zumal Spieler wie Felix Agu und Samuel Mbangula zwar nach ihren Verletzungen in den Kader zurückkehren könnten, aber noch keine Kandidaten für die Startelf sind.