In Northeim Beleidigungen, Spuckversuche - Mann landet in Psychiatrie

Nach Tätlichkeiten gegen Polizei und Rettungskräfte wurde in Northeim ein Mann in die Psychiatrie eingewiesen. (Symbolbild) Foto
Nach Tätlichkeiten gegen Polizei und Rettungskräfte wurde in Northeim ein Mann in die Psychiatrie eingewiesen. (Symbolbild) Foto
© David Inderlied/dpa
Eigentlich sollen Polizeibeamte in Northeim bei einem Streit schlichten - am Ende wehren sie sich gegen die Angriffe eines 52-Jährigen dadurch, dass sie ihn fixieren.

Nach Angriffen gegen Polizeibeamte und eine Rettungssanitäterin ist in Northeim ein Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Beamte hätten gegen den 52-Jährigen am Freitag in einer Wohnung zunächst Pfefferspray eingesetzt, teilte die Polizei mit. Die Polizisten waren wegen Streitigkeiten gerufen worden. 

In der Wohnung sei er mit einem langen Schraubendreher in der einen und dem Schlauch eines Feuerlöschers in der anderen Hand angetroffen worden und habe auf die Polizisten gezielt, hieß es. 

Spuckversuche gegen Polizisten

Nach dem Pfefferspray-Einsatz habe der Mann bei der ärztlichen Versorgung eine Rettungssanitäterin beleidigt und versucht, einen Polizisten anzuspucken. Außerdem habe er versucht, einem weiteren Polizisten ins Gesicht zu treten. Der Beamte habe das aber abgewehrt. Einem anderen Polizisten habe er mit einer ruckartigen Bewegung nach hinten in den Magen stoßen wollen, hieß es. 

Während des Transports in eine Göttinger Klinik habe der 52-Jährige schließlich versucht, die Sanitäterin zu beißen, was ihm wegen seiner Fixierung nicht gelungen sei. Gegen den Mann wird nun strafrechtlich ermittelt.

dpa

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