Notfälle
Trauer in Kleinburgwedel nach Tod eines Kleinkindes

Eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover gab lediglich an, dass es am 10. Mai in Burgwedel zu einem Unglücksfall gekommen s
Eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover gab lediglich an, dass es am 10. Mai in Burgwedel zu einem Unglücksfall gekommen sei, bei dem ein zweieinhalb Jahre altes Kind ums Leben kam. (Symbolbild) Foto
© Julian Stratenschulte/dpa

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Es sollte ein fröhliches Nachbarschaftsfest sein, doch der Garagenflohmarkt in Kleinburgwedel endet mit einem tödlichen Unfall: Ein Kind fällt in einen Pool.

Der Tod eines Kleinkindes bei einem Garagenflohmarkt wühlt die Menschen in dem Dorf Kleinburgwedel bei Hannover auf. "Hier herrscht eine tiefe Betroffenheit", sagte Ortsbürgermeister Lars Wöhler (CDU).

Viele wollten der betroffenen Familie helfen. Der Ortsrat habe daher eine Spendenaktion auf den Weg gebracht. "Die Anteilnahme ist sehr groß", sagte Wöhler. Zuvor hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Dem Bericht zufolge ereignete sich der Unglücksfall am vergangenen Sonntag bei einem Garagenflohmarkt. Das Kind wurde demnach bewusstlos in einem Gartenpool gefunden und starb später. 

Eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover gab lediglich an, dass es am 10. Mai in Burgwedel zu einem Unglücksfall gekommen sei, bei dem ein zweieinhalb Jahre altes Kind ums Leben kam. Das Fachkommissariat führe ein Todesermittlungsverfahren, das noch nicht abgeschlossen sei. Aus Rücksicht auf die Familie wolle die Polizei nicht mehr Details bekanntgeben.

Ortsbürgermeister sammelt Spenden

Weil der Unglücksfall in dem Ort geschehen sei und die Familie ein Teil des Orts sei, seien viele an ihn herangetreten mit dem Wunsch, die Familie zu unterstützen, sagte Wöhler. "Daraufhin habe ich als Ortsbürgermeister und als Vertrauensperson gesagt, dass ich das in die Hand nehme." Die Höhe der Spenden solle nicht veröffentlicht werden. Es seien bereits sehr viele Spenden eingegangen. Der Familie solle das Geld persönlich übergeben werden.

dpa

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