NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat nach der Glatteisgefahr vergangene Woche kritische Punkte angesprochen. "Wir erwarten natürlich, dass unsere Schulen eine Notbetreuung anbieten, wenn wir Distanzunterricht anordnen. Das haben offenbar nicht alle gemacht. Hier müssen wir nachsteuern", sagte sie der "Rheinischen Post" (Dienstag).
Zweitens: "Wir müssen die Verfahren weiter einüben. Wir ermutigen die Schulen ausdrücklich, die Abläufe beim Distanzunterricht künftig einmal im Jahr zu trainieren", sagte Feller. "Das lässt sich auch in den Klassen simulieren: digitales Einwählen oder das Verschicken von Arbeitspaketen", so die Schulministerin. "Alle Schulen stehen in der Verantwortung, auf Distanzunterricht vorbereitet zu sein."
Angesprochen auf die mangelnde Ausstattung für digitalen Distanzunterricht an vielen Schulen sagte sie, Distanzunterricht müsse nicht unbedingt digital sein. Die Schule müssten aber gewährleisten, dass Schüler Aufgaben frühzeitig bekämen und damit auch arbeiten könnten.