Im Fall der eingestürzten Treppe in einem fünfgeschossigen Ärzte- und Geschäftshaus in Witten gibt es erste Fortschritte: Die Sicherungsarbeiten an der Straße seien abgeschlossen, derzeit werde noch gereinigt, am Abend solle der Bereich wieder weitgehend freigeben werden, teilte die Stadt mit. Allerdings könne das Gebäude nach wie vor nicht betreten werden. Das Nutzungsverbot des städtischen Bauordnungsamts vom Mittwoch habe weiter Bestand.
Am Mittwochvormittag war eine Treppe über mehrere Etagen eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die Treppe im dritten Obergeschoss gelöst und dann den Rest bis ins Erdgeschoss mitgerissen. Zum Zeitpunkt des Einsturzes hatte sich niemand im Treppenhaus aufgehalten. Die Feuerwehr konnte alle im Gebäude befindlichen 36 Menschen per Drehleiter aus dem Gebäude retten.
Das Haus sei bis auf weiteres nicht nutzbar, hieß es. Mit Abschluss der Gefahrenabwehr durch THW und Feuerwehr liege nun der Ball wieder bei der städtischen Bauordnung. Diese habe den privaten Eigentümer des Gebäudes aufgefordert, einen Prüfstatiker zu beauftragen, um die Ursachen des Vorfalls zu prüfen "sowie Möglichkeiten einer Sanierung". Auch die Ermittlungsbehörden seien weiter mit dem Unglück befasst.