Von Spanien nach Deutschland
Mutmaßlicher Russland-Spion nach Auslieferung in U-Haft

Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof hat einen mutmaßlichen Russland-Spion in Untersuchungshaft geschickt. (Archivbild) F
Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof hat einen mutmaßlichen Russland-Spion in Untersuchungshaft geschickt. (Archivbild) Foto
© Uli Deck/dpa

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Zwei Verdächtige sollen für einen russischen Geheimdienst einen Drohnen-Lieferanten in Deutschland ausgespäht haben. Beide sitzen nun in Untersuchungshaft.

Ein in Spanien festgenommener mutmaßlicher Russland-Spion ist nach Deutschland ausgeliefert worden und sitzt in Untersuchungshaft. Das teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes habe den Haftbefehl gegen den Ukrainer in Vollzug gesetzt, heißt es einer Mitteilung.

Der 43 Jahre alte Beschuldigte war am 24. März bei Alicante festgenommen worden und dann unter Auflagen wieder auf freien Fuß gekommen. Am Donnerstag (14. Mai) war der Mann dann nach Deutschland überstellt worden.

Die Bundesanwaltschaft hatte den Ukrainer sowie in Rheine in Nordrhein-Westfalen auch eine mutmaßliche Komplizin des Mannes festnehmen lassen. Die 45 Jahre alte Rumänin soll mit ihm im Auftrag eines russischen Geheimdienstes einen Mann in Deutschland ausspioniert haben, der Drohnen und dazugehörige Bauteile in die Ukraine liefert. Die Frau sitzt ebenfalls in Deutschland in Untersuchungshaft.

dpa