Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz will der sachsen-anhaltische SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann in den nächsten Monaten Präsenz zeigen. Wahlen würden heute stark über Persönlichkeiten entschieden werden, kleinere Parteien spielten kaum noch eine Rolle, sagte Willingmann der dpa. "Für mich folgt daraus eine klare Aufgabe: Präsenter sein, klarer werden und Vertrauen aufbauen."
Die SPD hatte in Rheinland-Pfalz eine deutliche Wahlniederlage einstecken müssen. Spitzenkandidat Alexander Schweitzer hatte die Landtagswahl gegen den CDU-Kandidaten Gordon Schnieder verloren. In Sachsen-Anhalt findet die Landtagswahl am 6. September statt.
Willingmann betonte, es gehe nicht um Prozentzahlen, sondern um die Frage: "Wem trauen die Leute es zu, dieses Land zu führen?" Die SPD habe ihn mit sehr deutlichen Voten zum Spitzenkandidaten gewählt, man setze damit auf Verlässlichkeit, Verantwortungsgefühl sowie reiche Lebens- und Berufserfahrung, sagte der SPD-Politiker.