Tiergesundheit Geflügelpest im Jerichower Land: 30.800 Hühner getötet

Wegen der Geflügelpest mussten im Landkreis Jerichower Land mehr als 30.000 Hühner gekeult werden (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietm
Wegen der Geflügelpest mussten im Landkreis Jerichower Land mehr als 30.000 Hühner gekeult werden (Symbolbild) Foto
© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Mehr als 30.000 Hühner getötet, Schutzzonen und strenge Kontrollen: Was Tierhalter im Jerichower Land jetzt beachten müssen.

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb in der Gemeinde Möckern im Landkreis Jerichower Land mussten insgesamt 30.800 Hühner gekeult werden. Wie der Landkreis mitteilte, bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut den Ausbruch am Montag. 

Bereits am Sonntag hatte der Landkreis den amtlichen Verdacht festgestellt und umgehend Sperr- sowie Tötungsanordnungen erlassen, um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die Ursache für den Eintrag des Virus ist nach Angaben des Landkreises bislang unklar. 

Rund um den betroffenen Betrieb wurde eine Schutzzone im Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone im Umkreis von zehn Kilometern eingerichtet. Betroffen sind neben der Einheitsgemeinde Möckern auch Teile der Gemeinde Gommern sowie Gebiete im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Das Amt für Verbraucherschutz kündigte an, in den kommenden Tagen Kontrollen in Geflügel haltenden Betrieben innerhalb der Zonen durchzuführen. Eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung mit den geltenden Auflagen ist in Kraft getreten. Tierhalter im Jerichower Land wurden aufgerufen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verschärfen.

dpa