Verteidigung
Über 25.000 ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet

An knapp 50 Ausbildungsstandorten gab es laut Bundeswehr über 100 Trainingsmissionen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
An knapp 50 Ausbildungsstandorten gab es laut Bundeswehr über 100 Trainingsmissionen. Foto
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Vor über vier Jahren begann der russische Angriff auf die Ukraine. Deutschland hilft bei der Ausbildung ukrainischer Soldatinnen und Soldaten. Aktuell geht es dabei um Kampf- und Brückenlegepanzer.

Gut 25.000 ukrainische Soldatinnen und Soldaten sind seit Oktober 2022 in Deutschland ausgebildet worden, um ihr Land gegen Russland zu verteidigen. An knapp 50 Ausbildungsstandorten habe es über 100 Trainingsmissionen gegeben, sagte ein Bundeswehrsprecher der anerkannten Mission für die Ausbildung der ukrainischen Soldatinnen und Soldaten in Deutschland, EUMAM. 

Aktuell bildet die Bundeswehr auf einem Truppenübungsplatz in Sachsen-Anhalt Ukrainer am Kampfpanzer Leopard 1A5 und dem Brückenlegepanzer Biber aus. "Der Kommandant, der Kraftfahrer, der Ladeschütze und der Richtschütze kriegen ihre individuelle Ausbildung, um dann anschließend in die Besatzungsausbildung zu gehen und das Teambuilding so durchzuführen, dass am Ende sie einsatzbereit sind, um in ihr Vaterland zurückzukehren und dieses verteidigen zu können", erklärte der Sprecher.

Das Multinational Special Training Command koordiniert die Ausbildungen der ukrainischen Soldatinnen und Soldaten, die nach Deutschland kommen. Im direkten Austausch mit den ukrainischen Streitkräften werden die jeweiligen Bedürfnisse im Rahmen der Ausbildung erkannt, analysiert, geplant und durchgeführt, wie es hieß.

dpa