Einschränkungen
Bahnstrecke Hanau-Fulda wegen Bauarbeiten zwei Wochen dicht

Wegen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau - Gelnhausen ruht der Zugverkehr zwischen Hanau und Fulda für zwei Wochen.
Wegen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau - Gelnhausen ruht der Zugverkehr zwischen Hanau und Fulda für zwei Wochen. Foto
© Hendrik Schmidt/dpa
Zwischen Hanau und Fulda fahren während der hessischen Osterferien für zwei Wochen keine Züge. Ersatzbusse und Umleitungen sorgen für längere Reisezeiten. Was Fahrgäste jetzt beachten sollten.

Auf der Bahnstrecke zwischen Hanau und Fulda fahren während der hessischen Osterferien keine Züge. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Hanau - Gelnhausen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Deshalb ruhe der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hanau und Fulda von Freitag, 27. März, 21.00 Uhr, bis Montag, 13. April, 5.00 Uhr.

In dieser Zeit werde an mehreren Stellen unter anderem an Bahnsteigen und Gleisen gearbeitet. Auch Weichen sollen erneuert und eine Brücke abgerissen werden, die durch eine neue und breitere ersetzt werden solle.

Als Alternative für entfallende Regionalzüge werde ein Verkehr mit Ersatzbussen für die Fahrgäste eingerichtet, für die sie mehr Zeit einplanen sollten. Auch könnten wegen Platzmangels keine Fahrräder mitgenommen werden. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtzeiten und Umsteigepunkten werde bis diesen Freitag (13. März) ausgearbeitet. Bisher geplant sei:

Für Fahrgäste des Regionalexpress (RE) 50 (Frankfurt Hauptbahnhof - Hanau - Fulda) werde ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda ohne Zwischenhalte eingerichtet. Zwischen Frankfurt und Hanau können ersatzweise die S-Bahn-Linien S8 und S9 sowie die Regionalbahnen RE54, RE55 und RB51 genutzt werden.Für die Regionalbahn (RB) 51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ebenfalls im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach mit Bedienung aller Zwischenhalte unterwegs sein.Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof werde die RB51 stündlich angeboten.

Auch auf den Fernverkehr hat die Sperrung Auswirkungen. So fahren ICE-Züge über Umleitungsstrecken, seien daher etwas länger unterwegs und könnten auch einige Halte nicht anfahren. Die Einschränkungen würden auch in die digitalen Angebote eingespeist. Folgende Änderungen ergeben sich daraus:

Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden mehrheitlich Umsteigeverbindungen angeboten. Die Halte Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd entfallen. An einigen Tagen verkehren einzelne Züge direkt, bei diesen verlängere sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten.Auf der Achse Frankfurt–Hamburg stehen den Fahrgästen stündliche Verbindungen zur Verfügung. Auch hier verlängere sich die Fahrzeit um etwa 60 Minuten. Die ICE-Züge Bremen – Karlsruhe entfallen zwischen Hannover und Bremen. Die Halte Karlsruhe, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Hauptbahnhof, Gießen, Marburg, Wabern, Treysa, Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen entfallen.Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden gebe es weiterhin stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden, die Fahrten dauern jedoch bis zu 60 Minuten länger.

Die Deutsche Bahn bat die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen und empfahl, sich unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Bauphase zu informieren.

dpa