Nach dem Hauseinsturz in Görlitz arbeiten die Stadtwerke daran, umliegende Häuser wieder mit Gas zu versorgen. Geplant sei, neun Gebäude an eine parallel verlaufende Leitung auf der anderen Straßenseite anzubinden, informierte der Energieversorger.
"Diese Lösung ermöglicht es uns, schon während des laufenden Einsatzes mit der Wiederinbetriebnahme der Gasversorgung für die Hälfte der betroffenen Gebäude zu beginnen und damit die Versorgung zeitnah wiederherzustellen", erläutert Prokurist Sacha Caron. Dazu werden sie einen neuen Hausanschluss erhalten. Vor Inbetriebnahme soll es in jedem Gebäude eine Sicherheitsprüfung geben.
Suche nach dritten Vermissten dauert an
Das Gründerzeithaus war am Montagabend eingestürzt. Von einer Gasexplosion ist die Rede. Die Stadtwerke hatte daraufhin rund um die Unglücksstelle vorsorglich das Gas abgestellt. Den Angaben nach muss die gekappte Leitung bis zum Abschluss der Such- und Räumarbeiten außer Betrieb bleiben.
Aus den Trümmern des Hauses wurden bisher die Leichen von zwei Frauen geborgen; nach einem vermissten, 48 Jahre alten Mann wird weiter gesucht.