Der strenge Frost hat beim ADAC in Sachsen für eine Rekordzahl an Notrufen gesorgt. Am Montag wurde mehr als 800 Pannenopfern geholfen, so vielen wie seit 2020 nicht mehr, wie der ADAC mitteilte. Das waren 50 Prozent mehr Aufträge als an einem regulären Montag im Winter.
93 Prozent der Pannenopfer wurde demnach erfolgreich geholfen, vorzugsweise durch eine reine Starthilfe. Die Wartezeiten waren aufgrund des hohen Auftragsvolumens hoch. Nur bei jedem zweiten Pannenopfer war Hilfe innerhalb einer Stunde vor Ort, alle Anderen warteten länger.
Aufgrund der Straßenverhältnisse erwartet der ADAC auch für diesen Dienstag ein hohes Auftragsvolumen. Dabei müssen sich die Autofahrer auch weiterhin in Geduld üben, weil auch die Pannenhilfe mit den widrigen Straßenverhältnissen und Staus kämpft.
In den vergangenen Tagen herrschte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Freistaat Dauerfrost. In vielen Regionen sanken die Temperaturen auf zweistellige Minuswerte.