Tarifstreit
ÖPNV-Warnstreikwelle beginnt in Sächsischer Schweiz

Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) zum Warnstreik aufg
Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) zum Warnstreik aufgerufen. Foto
© Robert Michael/dpa
Bis zum 22. März soll es in Sachsen zu Warnstreiks im Nahverkehr kommen. Den Auftakt macht Verdi im Landkreis an der Grenze zu Tschechien.

Zum Auftakt der zweiwöchigen Warnstreikwelle der Gewerkschaft Verdi ist der Nahverkehr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge massiv eingeschränkt. Im Regional- und Stadtverkehr sowie bei den Fähren und der Kirnitzschtalbahn fällt ein Großteil der Verbindungen aus, wie die Verkehrsgesellschaft Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) mitteilte.

In Dresden und Landkreis Meißen einzelne Ausfälle

Auch der Schülerverkehr, Sport- und Schwimmbusse sind demnach betroffen. Einzelne Buslinien in Dresden und im Landkreis Meißen, die RVSOE betreibt, fahren ebenfalls nicht oder eingeschränkt, darüber hinaus wirkt sich der Warnstreik jedoch nicht auf den dortigen Nahverkehr aus.

Die Regionalzüge und S-Bahnen verkehren in der Sächsischen Schweiz regulär, da die Deutsche Bahn nicht bestreikt wird. Auch bei den Linien, die die Dresdner Verkehrsbetriebe oder Subunternehmer betreiben, gibt es keine Einschränkungen durch den Warnstreik.

Zweiwöchige Warnstreikwelle im Nahverkehr

Die Mitarbeiter der RVSOE sind bis Dienstag, 3.00 Uhr aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen im Nahverkehr für die AVN-Gruppe Sachsen. Die dritte Verhandlungsrunde am 4. März blieb laut Gewerkschaft ohne Ergebnis.

Am Dienstag folgt ein Warnstreik in Zwickau. Verdi hatte für diese Woche zudem Aktionen im Erzgebirgskreis, im Landkreisen Meißen und in Chemnitz angekündigt. In der kommenden Woche soll es die Landkreise Mittelsachsen, Zwickau, Görlitz, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Chemnitz, Dresden und Görlitz treffen. Konkrete Termine will die Gewerkschaft mit mindestens 48 Stunden Vorlauf bekanntgeben.

dpa