Gesellschaft Boomende Städte, schräge Typen, große Gefühle – eine Reise durch die wunderbare Welt Irlands

Lincoln Place, Dublin
Cheers auf James Joyce: In der alten Apotheke versammeln sich täglich Fans des Literaten und lesen weinselig aus seinem fulminanten Werk
© Seamus Murphy
Über Jahrhunderte litten die Iren an Hunger, Kirche und den Briten. Sie flohen in die Welt – und kehrten stärker zurück. Begegnungen in einem Land, das sich gefunden hat.

Diese Geschichte beginnt mit dem Ende einer Reise. Einer Reise durch Irland, die in einer alten Apotheke in Dublin ihren Anfang nahm. Und die ebenfalls in Dublin ihren Abschluss findet – im kleinen Haus des Dichters Pat Ingoldsby, 79 Jahre, der von drinnen nach draußen ruft: "Kommt rein, Tür ist immer offen." Und da sitzt er in einem schweren Sessel, sein Markenzeichen auf dem Kopf, den schwarzen Hut mit der Feder dran. Sein Wohnzimmer ist ein bemerkenswertes Chaos aus Zeitungen, Papier und Büchern, aber er zumindest, Ingoldsby, wirkt sehr aufgeräumt. Soeben ist sein neuer Gedichtband erschienen, "In Dublin They Really Tell You Things", eine Sammlung aus Jahrzehnten bewegten irischen Lebens.


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