Es ist ein besonderer Abend für den Journalismus. Auf dem Gelände der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg sind am Dienstagabend fünf Journalistinnen und Journalisten mit dem renommierten stern-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Die Jurymitglieder haben aus Hunderten Einsendungen die besten Werke ausgewählt und in insgesamt fünf Kategorien prämiert. Zur Verleihung kamen Hunderte geladene Gäste. stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz und RTL-Journalistin Pinar Atalay führten durch den Abend.
Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger:
Dokumentation
Katrin Wegner: Akutstation Psychiatrie (ARD Mediathek)
Außerdem nominiert:
- Klaus Stern: Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp (ARD Mediathek)
- Christian Alt, Solveig Gode, Christian Heinemann, Tami Holderried, Lars-Marten Nagel, Michael Verfürden: Catching Chris. Auf der Spur des Millionenbetrügers (Handelsblatt)
Lokal
Erik Westermann: Im Bann des Opfers. Anatomie eines Justizirrtums (Braunschweiger Zeitung / Recherchekooperation mit Der Spiegel)
Außerdem nominiert:
- Robert Esser, Stephan Mohne, Jan Mönch, Christoph Pauli, Oliver Schmetz: Der Pfleger will seine Ruhe haben: Der Serienmord im Krankenhaus und die Hintergründe (Aachener Zeitung)
- Agnes Polewka: Verbrechen im Quadrat: Terroranschlag in Mannheim – der Podcast zu den Hintergründen und dem Prozess (Mannheimer Morgen, Spotify)
Fotogeschichte des Jahres
Emile Ducke: Die Schatten des Sieges (Die Zeit)
Außerdem nominiert:
- Jana Mai: „Ich bin keine Frau, ich war nie eine“ (stern)
- Johanna-Maria Fritz: Die Vergessenen (Zeit Magazin)
Investigation
Nicole Rosenbach: Der Kinderpsychiater – Die Macht des Dr. Winterhoff (ARD Mediathek)
Außerdem nominiert:
- Jörg Diehl, Roman Dobrokhotov, Christoph Giesen, Christo Grozev, Roman Höfner, Roman Lehberger, Fidelius Schmid, Thomas Schulz, Annika Zeller: Der Spion, der in die Kälte ging (Der Spiegel in Kooperation mit ZDF, The Insider, Der Standard, PBS „Frontline“)
- Jonas Fedders, Markus Frenzel, Angelique Geray, David Holzapfel, Tina Kaiser, Tim Kickbusch, Frederik Mittendorff, Marc Neller, David Walden: Das braune Kinderzimmer – Justin und die rechten Terroristen (stern, RTL)
Egon-Erwin-Kisch-Preis (geschriebene Reportage)
Philipp Daum: „Du bist wie ein Vater für mich. Nicht so ein Arsch wie mein letzter“ (Die Zeit)
Außerdem nominiert:
- Sascha Lehnartz: Leben, ohne davon zu erzählen (Welt am Sonntag)
- Lea Mohr: Mama, bin ich ein Klotz an deinem Bein? (Zeit Online)
Der stern-Preis gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für deutschsprachigen Journalismus, ganz gleich, ob sie in traditionellen Medien oder auf digitalen Plattformen veröffentlicht werden. Ob in gedrucktem oder gesprochenem Wort, in Fotostrecken oder bewegten Bildern, in innovativen grafischen oder crossmedialen Formaten.