Basketball
BBL-Playoffs: Bayern dominiert Trier - Berlin gleicht aus

Svetislav Pesic steht mit seinen Bayern mit einem Bein im BBL-Halbfinale. Foto: Sven Hoppe/dpa
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Die Bayern-Basketballer gewinnen auch das zweite Playoff-Spiel gegen Trier deutlich und stehen mit einem Bein im Halbfinale. Beim Berliner Sieg gegen Vechta sitzt Franz Wagner in den Zuschauerrängen.

Die Basketballer des FC Bayern München stehen in der Basketball-Bundesliga kurz vor dem Einzug ins Playoff-Halbfinale. Nach einem 92:65 (48:33)-Heimsieg gegen die Vet-Concept Gladiators Trier führt der Titelverteidiger in der "Best of five"-Serie mit 2:0. Alba Berlin hat gegen Vechta den so wichtigen Heimerfolg geholt und zum 1:1 ausgeglichen. Die Teams, das als Erstes drei Spiele gewinnen, ziehen ins Halbfinale ein. 

Wie schon in der ersten Partie überraschten die Trierer den Favoriten aus München und eröffneten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. Die Antwort der Bayern kam mit einem 16:0-Lauf prompt, zu Beginn des zweiten Viertels ließen sie einen 13:0-Lauf folgen. So setzten sich die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte auf 20 Zähler Differenz ab.

Nach der Pause kontrollierten die Bayern die Partie weiterhin, ihr höchster Vorsprung betrug 30 Punkte. Sechs Münchener Spieler punkteten zweistellig, Nenad Dimitrijevic ging mit 16 Zählern und neun Assists voran. Die Trierer müssen am Samstag ihr Heimspiel gewinnen, um nicht vorzeitig auszuscheiden.

Berlin gleicht dank Bean Serie gegen Vechta aus

Die Berliner glichen durch einen 90:85 (42:38)-Heimerfolg gegen Rasta Vechta ihre Viertelfinalserie zum 1:1 aus. Vor den Augen von Basketball-Weltmeister Franz Wagner, dessen Saison in der NBA mit den Orlando Magic seit zwei Wochen beendet ist, erspielten sich die Albatrosse kurz nach der Pause die erste zweistellige Führung der Partie, Ende des dritten Viertels hatten sie sich vor allem dank Basketball-Nationalspieler Jack Kayil (14 Punkte) auf 68:51 abgesetzt. 

In der Schlussphase kamen die Gäste auf zwei Zähler heran, konnten die Partie aber nicht mehr drehen, weil Berlins Justin Bean 13 Sekunden vor Schluss den spielentscheidenden Dreier traf. Bean präsentierte sich mit zehn Zählern, elf Rebounds, sechs Assists und drei Steals als vielseitigster Spieler der Partie. Bei Vechta erzielte Tevin Brown 14 seiner 16 Zähler im ersten Viertel.

Trotz der Auswärtsniederlage reisen die Niedersachsen nach ihrem Sieg im ersten Spiel mit dem geklauten Heimvorteil zurück nach Hause, die nächsten beiden Spiele am Freitag und Sonntag finden in Vechta statt.

dpa