HOME

Bildband "100 Jahre Lebensglück": Was diese Hundertjährigen vom Leben gelernt haben

Sie erlitten Schicksalsschläge, arbeiteten hart - und wurden trotz oder gerade wegen ihres bewegten Lebens über 100 Jahre alt. Der Fotograf Karsten Thormaehlen hat hundertjährige Menschen weltweit porträtiert - und nach ihrem Rezept für ein gutes Leben befragt.

Tonia Nola - geboren am 4. Februar 1914 in Silanus, Sardinien (Italien)  Tonia Nola wuchs in Silanus auf Sardinien auf, einem kleinen Bergdorf am Fuße des Monte Arbo. Ihr Lebenslauf zeichnet sich vor allem durch eines aus: Beständigkeit. Sie hat ihr Heimatdorf ihr Leben lang nie verlassen, hat nie geheiratet oder Kinder bekommen. Sie arbeitete als Haushaltshilfe - ihr Leben lang. Gefragt nach ihrem Rat für ein langes Leben, antwortet die Sardin: "Heiter und ohne Stress arbeiten, nicht neidisch sein und viel Minestrone essen."

Tonia Nola - geboren am 4. Februar 1914 in Silanus, Sardinien (Italien)

Tonia Nola wuchs in Silanus auf Sardinien auf, einem kleinen Bergdorf am Fuße des Monte Arbo. Ihr Lebenslauf zeichnet sich vor allem durch eines aus: Beständigkeit. Sie hat ihr Heimatdorf ihr Leben lang nie verlassen, hat nie geheiratet oder Kinder bekommen. Sie arbeitete als Haushaltshilfe - ihr Leben lang. Gefragt nach ihrem Rat für ein langes Leben, antwortet die Sardin: "Heiter und ohne Stress arbeiten, nicht neidisch sein und viel Minestrone essen."

Ihre Lebensläufe könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie eint eine Besonderheit: Die Menschen, die Fotograf Karsten Thormaehlen für seinen Bildband "100 Jahre Lebensglück: Weisheit, Liebe, Lachen" porträtiert hat, haben ein geradezu biblisches Alter von 100 Jahren und mehr erreicht. Thormaehlen reiste für die Bilder um die ganze Welt. Er besuchte Orte, an denen Menschen häufig sehr alt werden, wie Japan oder Sardinien. Doch auch in anderen Ländern, darunter Deutschland und die Schweiz, fand er interessante Protagonisten für sein Projekt.

Gesichter, die Geschichten erzählen

Im Zentrum der 52 Aufnahmen steht der Mensch selbst. Schlicht, geradezu reduziert wirken die Fotografien. Thormaehlen lässt stattdessen die Gesichter der Hundertjährigen erzählen: Sie berichten von Hoffnung und Trauer, einem entbehrungsreichen Leben, teils auch von einem Leben im Wohlstand. In den Augen einiger Protagonisten lässt sich sogar noch ein Funke Kindlichkeit, Verspieltheit erahnen. Ob das wohl das Geheimnis einiger Hundertjähriger ist? Dass sie nie verlernt haben, diese kindliche Seite an sich zu bewahren? Unweigerlich lassen die Bilder auch an die eigene Zukunft denken: Lebe ich so, wie ich leben will? Oder sollte ich mich verändern, um eines Tages ebenso zufrieden auf mein Leben blicken zu können?

"Ich kann mir nichts Aufregenderes vorstellen, als vor diesen Menschen zu sitzen, in ihre Gesichter zu sehen und ihren Geschichten zuzuhören", sagt Karsten Thormaehlen im Vorwort des Bildbands. In "100 Jahre Lebensglück" fordert er den Zuseher auf, es ihm gleichzutun.

Thormaehlens Arbeit inspirierte unter anderem die Weltgesundheitsorganisation "WHO" zu einer Kampagne gegen Altersdiskriminierung. Für seine Arbeiten über das Alter gewann der Fotograf zahlreiche Preise, darunter den D&AD Award, den Clio Award und den Cannes Lion. Karsten Thormahlen lebt in Frankfurt am Main.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(