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Allergieauslöser: Unscheinbare Quälgeister

Pollen oder Tierhaare, Nüsse oder Mehl, Schmuck oder Kosmetik: Stoffe wie diese sind für die meisten Menschen eigentlich harmlos. Nicht aber für Allergiker.

Birkenpollen lösen von den Baumpollen am häufigsten Beschwerden aus

Birkenpollen lösen von den Baumpollen am häufigsten Beschwerden aus

Fast alle Substanzen aus der Umwelt kommen als Allergen in Frage. Meist handelt es sich dabei um Eiweiße, die den meisten Menschen keine Probleme bereiten. Und auch bei Allergikern ist der erste Kontakt noch harmlos: Das Immunsystem stimmt sich auf den fremden Stoff ein, bildet dagegen entsprechende Antikörper (IgE) oder informiert die Abwehrzellen über das Allergen. Die Abwehr ist nun sensibilisiert. Bei der zweiten Begegnung aber kommt es zu einer allergischen Reaktion.

Das Zusammentreffen mit den Auslösern kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:

  • Die Allergene werden eingeatmet, etwa Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben.
  • Die Allergene werden über die Nahrung aufgenommen.
  • Die Allergene reizen die Haut.
  • Insekten stechen den Allergiker.

Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen können, dass sich ein körperfremder Stoff zum Allergen entwickelt. Vielleicht gibt es in der Familie bereits Allergiker. Dann steigt das Risiko, auch selbst daran zu erkranken. Oder am Arbeitsplatz kommt man mit einer Substanz in Berührung, auf die der Körper heftig reagiert.

Um einen Auslöser überhaupt ausfindig zu machen, wird der Allergologe verschiedene Tests durchführen, etwa einen Haut- oder Bluttest, einen Provokations- oder Lungentest. Erst wenn es ihm gelungen ist, das Allergen zu finden, kann er entscheiden, welche Therapie dem Betroffenen am besten helfen würde.

Arnd Schweitzer
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?