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Yael Adler im Gespräch: "Wir wollen jung bleiben - photogeshopt, aufgespritzt oder anders repariert"

Intimpiercings, Haarausfall oder Mundgeruch: Im stern spricht Bestsellautorin Yael Adler über oft peinliche körperliche Beschwerden – und was man dagegen tun kann.

Yael Adler im Interview mit dem stern

"Warum sind Sie so schamlos?" Auf diese Frage hat die Berliner Hautärztin Yael Adler im stern eine einfache Antwort: "Weil es gesünder ist, den Körper zu verstehen."

Obwohl es so scheint, als seien im Netz Antworten auf alle möglichen und unmöglichen Fragen zu finden, sieht Adler einen gewaltigen Aufklärungsbedarf. "Im Internet wird Perfektion gezeigt: die Superperformance beim Sex in Pornos, diese perfekten, rasierten, makellosen Körper. Normale Menschen sind anders. Es ist ein Grundrecht, den eigenen Körper zu verstehen. Aber zu wenige nehmen dieses Grundrecht wahr. Viele wissen nicht, wie das oder jenes genau funktioniert, was ihrem Körper gut tut."

Yael Adler: Schamgefühle medizinisch unsinnig

Deshalb setzt Adler medizinische Aufklärung gegen falsches, bisweilen riskantes Schweigen. "Schamgefühle," sagt sie, haben etwas mit Moral zu tun, mit gesellschaftlichen Erwartungen. Medizinisch sind die nicht immer empfehlenswert. "Schambehaftet ist alles, was mit Alter und Tod zu tun hat, was uns daran erinnert, dass wir krank sein können oder siechen. Wir wollen jung bleiben. Photogeshopt, aufgespritzt oder irgendwie anders repariert. Das ist dann egal."

Im stern-Interview redet Adler über Erektionsstörungen, Reizdarm, Haarausfall, und erklärt, welche Rolle etwa Bakterien, aber auch eine gute Ernährung spielen, damit unser Körper seine Balance findet. Bereits Adlers erstes Buch, "Haut nah", war ein Bestseller. In dieser Woche erscheint ihr neues Buch: "Darüber spricht man nicht".

Das gesamte Gespräch mit der Hautärztin und Bestsellerautorin Yael Adler lesen Sie in der neuen Ausgabe der stern.


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.