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Brechdurchfall-Erreger: Neue Form des Norovirus beunruhigt Experten in Europa

Es nennt sich "Sydney 2012" und soll noch aggressiver sein als sein Vorgänger. Das Norovirus ist mutiert und Experten befürchten eine neue Infektionswelle für Europa.

Auf Europa kommt möglicherweise noch in diesem Winter eine Welle schwerer Norovirusinfektionen zu. Davor warnt das "NoroNet", ein globaler Zusammenschluss von Infektionsexperten, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete. Die Experten stützen sich demnach auf Daten aus Großbritannien, den Niederlanden und Japan.

Grund sei das Auftauchen einer neuen Variante des Brechdurchfall-Erregers, genannt "Sydney 2012". Die Zusammensetzung des Virus lasse befürchten, dass gegen diesen Erreger viel weniger Menschen immun seien als gegen bisherige Norovirustypen, schreiben die Experten in einer Warnmeldung. Für Deutschland hat das Robert Koch-Institut in Berlin im vergangenen Jahr rund 100.000 Norovirusinfektionen registriert, bei steigender Tendenz. "Sydney 2012" sei vereinzelt auch schon hierzulande aufgetreten, hieß es.

Das Norovirus ist hoch ansteckend und wird von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckungen häufen sich im Winter.

AFP / AFP
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