Corona-Pandemie Chile war Impfchampion. Jetzt wird der Impferfolg dem Land zum Verhängnis

Eine Pflegekraft impft den chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera.
Chiles Präsident Sebastián Piñera hat seine Impfung gegen das Coronavirus im Februar bekommen. 
© Chilean Presidential Palace/ / Picture Alliance
Trotz seines hohen Impftempos befindet Chile sich wieder im Lockdown, fast alle Intensivbetten im Land sind belegt. Wie die zweite Corona-Welle den Impfchampion so hart erwischen konnte.  

Anfang der Woche sah der Präsident noch das Licht. Eigentlich war Chiles Staatschef Sebastián Piñera vor die Kameras getreten, um über neue Wirtschaftshilfen zu sprechen. Doch er wollte die Gelegenheit auch nutzen, um Hoffnung zu verbreiten: Die gesundheitliche Lage im Land beginne sich zu verbessern, so Piñera. Chile sehe das Licht am Ende des Tunnels.

Mehr als 40 Prozent der Einwohner des südamerikanischen Landes sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft, mehr als 30 Prozent haben sogar schon den vollen Impfschutz.


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